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Noch immer gilt es, einen der vielseitigsten deutschen Autoren neu zu entdecken: den Satiriker, Journalisten, Lyriker und Moralisten Erich Kästner (1899-1974).
Mehr als zwanzig Jahre nach seinem Tod gilt es, einen der vielseitigsten deutschen Autoren neu zu entdecken: den Satiriker, Lyriker und Moralisten Erich Kästner. Als politischer Publizist war er Mitarbeiter der "Weltbühne", er schrieb "Gebrauchslyrik" und veröffentlichte Theaterstücke und Filmdrehbücher. Durch seine Kinderbücher ist er heute populärer als durch seinen satirischen Roman "Fabian". Im "Dritten Reich" gehörte Kästner zu den "verbrannten Dichtern", ohne zu emigrieren. Seine Lebensgeschichte ist eng verbunden mit den gesellschaftlichen Verhältnissen seiner Zeit. - Klaus Kordon bringt uns den Kästner nahe, den wir heute brauchen.
Auszeichnungen
Deutscher Jugendliteraturpreis
Empfehlungsliste zum Evangelischen Buchpreis 1997
Europäischer Kinderbuchpreis "Pier Paolo Vergerio", Ehrenliste in der Kategorie "History"
Presse-/Leserstimmen
"Eine Biografie, die mit Temperament, grosser Differenziertheit, geschickter Einbeziehung des Zeithintergrundes - und wirklich für jedermann! - geschrieben ist." FAZ
"Ein Buch so klar und sachlich, so fair und neugiererweckend geschrieben, mit großer Differenziertheit, geschickter Einbeziehung des Zeithintergrunds und wirklich für jedermann! Sie verschweigt nichts, jedoch zugleich Verständnis für die persönlichen und historischen Bedingungen, denen Kästners Werk unterlag." Klaus Seehafer, FAZ
"Kordon beschreibt Erich Kästner auf angenehme Weise distanziert. Leicht und eingängig verknüpft er den Lebensweg mit dem historischen Geschehen in Deutschland. Zu Recht wurde ihm der Deutsche Jugendliteraturpreis verliehen. Er interessiert sich für den politischen Autor, ohne dabei dem Moralismus Kästners zu verfallen." Caroline Roeder, taz
"Mit Sachverstand, Witz, Einfühlungsvermögen und gebührender Respektlosigkeit hat sich Kordon an die Verse des Wahlberliners geheftet. Bei aller Anteilnahme, bei allem Mitgefühl für den Menschen Kästner geht er doch immer wieder auf kritische Distanz und zeichnet ein Leben, das nicht immer schlüssig war." Jörg Schindler, Frankfurter Rundschau