»Ein Roman voller literarischer Energie und Strahlkraft!« Neue Zürcher Zeitung
»Sehr sensibel, schnodderig und geistreich erzählt van Gestel die Geschichte dieser Freundschaft.« Tagesspiegel
Februar, 1947. In Amsterdam herrscht Frost, die Grachten sind zugefroren. Der 12-jährige Thomas lernt den gleichaltrigen Zwaan und dessen hübsche Kusine Bet kennen. Jeder der drei vermisst jemanden – die Mutter, den Vater und Zwaan sogar beide Eltern. Thomas verliebt sich in die zwei Jahre ältere Bet. Und Zwaan vertraut ihm an, dass er Jude ist. Die deutsche Besatzung hat er in einem Versteck überlebt. Gegenseitig erzählen sich die Freunde ihre Erinnerungen und bringen so das »Wintereis« zum Tauen. Eine bewegende Geschichte – von Kindern, die gelernt haben, niemals ihre Gefühle zu zeigen, und die doch so voller Kraft und Hoffnung sind, wie es nur Kinder vermögen.
Auszeichnungen
Die Besten 7 Bücher für junge Leser (Focus / Deutschlandfunk), Oktober 2008
Luchs des Monats (Die Zeit/Radio Bremen), November 2008
Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2009
»Das ist das Berührendste an diesem Buch: van Gestels Kunst, durch Ungesagtes das Unsagbare zu sagen. Hinter den Worten des Autors wird immer wieder spürbar, wie sehr er seine verwilderten Helden mag. Und wie ernst er sie nimmt. Dazu gehört auch, dass er kein Happy End hinbiegt.« FAZ
»Was für eine wundervolle Freundschaftsgeschichte! Was für eine zarte und gleichzeitig herbe erste Liebe! Was für ein Tiefsinniges, kluges, heiteres Buch! Ein Winter mit dickstem Eis, das drei Kinder mit ihrer Freundschaft zum Schmelzen bringt.« Deutschlandfunk
»Der niederländische Romancier Peter van Gestel hat ein wunderbares Buch über ein schwebendes Dazwischen geschrieben. … Mirjam Pressler hat der sehr eigenen Sprache, die den Text in Spannung hält und zum Vibrieren bringt, ihre entsprechende deutsche Form gegeben.« Die Zeit
»Peter van Gestel hat einen wunderbaren Roman über eine ungewöhnliche Freundschaft in einer Zeit des Übergangs geschrieben, die durch Trauer nirgendwo erdrückt wird.« Welt am Sonntag
»Peter van Gestel verpackt diese anrührende Freundschaft in staunenswerten Bildern. Ein großer Roman der Hoffnung.« Kölner Stadtanzeiger
»Van Gestels Stärke sind die geschliffenen Dialoge, schnoddrig, geistreich aber auch einfühlsam im Ton, jeder hat seine Geheimnisse, jeder hat seine Geschichte. (...) Ein historischer Roman mit leisen Zwischentönen.« Tagesspiegel