Lauf, Junge, lauf
Roman
EUR 7,99
Gulliver.
ISBN 978-3-407-74305-3
Ab 12 Jahre
E-Book
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Zum Inhalt
"Wie der kleine Jurek durch den Krieg kommt, das ist so ungeheuerlich wie im Simplizissimus: Er hat ein wenig Glück in einer grausamen Welt. Seine Flucht gibt Menschen Gelegenheit sich gut oder böse zu verhalten. Eine Lehre, herzerweichend." BuchMarkt
Jurek ist ungefähr neun, als ihm die Flucht aus dem Warschauer Getto gelingt und er sich allein durch die Wälder schlagen muss, bis zum Ende des Krieges. Er lernt, wie man auf Bäumen schläft und mit der Schleuder Eichhörnchen erlegt. Doch die Einsamkeit treibt ihn immer wieder in die Dörfer. Dort trifft Jurek Menschen, die ihm helfen, und solche, die ihn verraten werden.
Ein ergreifendes Buch, das auf einer authentischen Geschichte basiert.
Auszeichnungen
Mildred L. Batchelder Award (Für das beste übersetzte Buch in USA)
Die besten 7 Bücher (Focus/Deutschlandradio)
Empfehlungsliste des Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreises 2005
Deutscher Jugendliteraturpreis 2005 (Auswahlliste)
Presse-/Leserstimmen
"Erschütternd, dicht und packend erzählt Uri Orlev eine authentische Geschichte, wobei der historische Hintergrund weitgehend ausgeblendet bleibt. Dem Leser werden die geschilderten Erlebnisse unmittelbar erfahrbar, ihm bleibt es überlassen, die Gefühlswelt des Protagonisten auszuloten. Ein erschreckendes, schwer zu verkraftendes Werk, für das die Übersetzerin Mirjam Pressler eine ruhige und nüchterne, fast karge Sprache gefunden hat." Die Kritikerjury des Deutschen Jugendliteraturpreises
"Orlev hat mit seinem Buch dem Vergessen getrotzt. Er skizziert filigran die Psyche eines Kindes, das stark wird im Erfinden, ohne die Wahrheit aus dem Auge zu verlieren." Südkurier Konstanz
"Ein spannender und zugleich aufwühlender zeitgeschichtlicher Roman. Besonders bewegt, dass die Schrecken von Flucht und Verfolgung ganz ohne Pathos aus der Sicht eines ums Überleben kämpfenden Kindes erzählt werden. Ein meisterhaftes Werk, dass die Tragik eines Identitätsverlustes zum beherrschenden Thema macht." Münchner Merkur
"Eine Ode auf das Leben und die Menschlichkeit." Süddeutsche Zeitung
"Ein Stück Zeitgeschichte? Ein Abenteuer? Ein Jugendroman? ‚Lauf, Junge, lauf’ ist alles zusammen." P.M.
"Ein sehr glaubwürdiges Buch, dessen literarische Kraft darin liegt, wie Orlev diese Geschichte erzählt. Ein Muss für junge Leser." Shulamit Gilboa, Yedioth Ahronoth
"Dank Orlevs Erzähltalent kann Lauf, Junge, lauf, als ein Abenteuer-Roman gelesen werden, der so atemberaubend spannend ist, dass man manchmal vergisst, dass es ein Holocaust-Buch ist. Ein Buch für unsere Zeit, für jedermann." Leah Aini, Ma'ariv
"Uri Orlev ist einer der besten Kinder- und Jugendbuch-Autoren der Welt. Aber in diesem Fall ist es ein Buch, das sowohl Erwachsene als auch Jugendliche lesen können - lesen müssen." Ruth Almog, Ha'aretz
"Ein ergreifender Jugendroman. ... Es gibt bereits viele Bücher zur Zeit des Nationalsozialismus, aber dem Grandseigneur der israelischen Jugendliteratur ist mit diesem Roman ein besonderes Buch gelungen. Fast scheint es, als sei es der Fantasie des Autors entsprungen, denn die Schicksalsschläge, die der kleine Srulik zu erleiden hat, sind unglaublich. Uri Orlev erzählt diese bis zuletzt spannende Geschichte mit viel Gefühl und Beobachtungsgabe wie einen Abenteuerroman mit leichter Hand aus der kindlichen Perspektive in der bewährten Übersetzung von Mirjam Pressler. Damit ist ihm ein wunderbarer Roman gelungen, der Mut macht und nicht nur junge Leser begeistern wird." Der Tagesspiegel
"Orlev erzählt diese authentische Geschichte ergreifend, aber ohne Pessimismus. Jurek behauptet sich wie ein Erwachsener. Und doch schützt ihn sein Alter, weil er viele Gefahren mit kindlicher Abenteuerlust bewältigt. Junge Leser wird das sicher mehr bewegen als Geschichtszahlen und Pathos. Auf beides verzichtet Orlev. Wer das Buch liest - Jung und Alt - fühlt hautnah mit, sorgt sich um Jurek, bewundert Jurek, trauert und weint mit Jurek." Die Welt
"Eine ungeheuer dichte und packende Handlung - ein erschütterndes und spannendes Buch. Die deutsche Übersetzung durch die versierte Mirjam Pressler bewahrt geschickt den Stil der nüchternen Tatsachenreihung." DIE ZEIT
"Was sich wie ein Abenteuer liest, war der unaufhörliche Kampf ums nackte Überleben. ‚Lauf, Junge, lauf' richtet sich keineswegs ausschließlich nur an Jugendliche, es ist auch für die Erwachsenen geschrieben, deren Kenntnisse über die Vergangenheit dürftig sind oder schon verblasst. Und mit dieser Vergangenheit leben zu lernen, sie als ein Ereignis anzusehen, das sich niemals wiederholen darf - daraus zieht das Buch von Orlev seinen Sinn und Zweck." Frankfurter Rundschau
"Ein bewegender Roman. Mirjam Pressler hat Orlevs Roman eine klare und sachliche deutsche Stimme gegeben. Durch Genauigkeit, nicht durch Emphase vermittelt sich in diesem Buch eine Katastrophe, die die historische keineswegs abschwächt, sondern darüber hinaus geht. Das Buch kann und sollte von Eltern und Kindern ge