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»Weglaufen ist nicht gestattet. Und Suizid erst recht nicht.«

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1:0 für die Idioten
Roman
EUR 12,95
Übersetzt aus dem Niederländischen von Rolf Erdorf
ISBN 978-3-407-81057-1
2. Auflage 2009. 168 Seiten.
Ab 14 Jahre
(1 Stimme)

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Beltz & Gelberg

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Zum Inhalt

Luisa hat versucht, sich umzubringen. Sie kommt in die Jugendpsychatrie, in die »Villa Strandlust«, wo sie sich und ihr Leben wiederfinden soll. Scharf, selbstironisch und unerbittlich beobachtet sie sich selbst und die anderen Bewohner. Unverstellt und authentisch schildert Karlijn Stoffels die tiefgreifenden Veränderungen, die in Luisa stattfinden.

»Die Welt und ich haben schon immer im Streit miteinander gelegen«, erinnert sich Luisa an ihrem 15. Geburtstag. »Freundschaft« bedeutet für sie nur, dass man gemeinsam dieselben Leute nicht ausstehen kann. Sie weiß nicht, wem sie trauen kann und wohin sie mit ihren Aggressionen soll, und weshalb man nicht immer zurückgeliebt wird, wenn man verliebt ist. Luisa rastet aus und zwar richtig. Sie ist ins Meer gegangen. Aber ein Hund hat sie wieder rausgefischt.
In der Klinik soll sie sich und ihr Leben wiederfinden. Das Eingewöhnen ist alles andere als einfach, doch allmählich gewinnt sie Schritt für Schritt wieder festen Boden unter den Füßen. Scharfzüngig beobachtet Luisa ihr eigenes Verhalten und die Zwangsneurosen der anderen Patienten. Viel traut sie ihnen nicht zu, aber zum ersten Mal gehört sie zu einer Gruppe, gehört dazu. Als sie nach vielen Auf und Ab’s stark genug ist, die Villa zu verlassen, weiß Luisa, dass sie noch einen weiten Weg vor sich hat. Aber eines hat sie gewonnen: Vertrauen in die Menschen und in sich selbst.

Auszeichnungen

Buch des Monats, österreichische AG Kinder- und Jugendliteratur, Oktober 2009

Presse-/Leserstimmen

»Luisas scharfe selbstironische und sarkastische Äußerungen verleihen der Geschichte eine ungewöhnliche Leichtigkeit - ohne dem Thema jedoch etwas von seinem Gewicht zu nehmen.« NZZ

»Ein wunderbares Buch zu einem ungewöhnlichen Thema.« Frankfurter Rundschau

»Dieses Buch will gegen den Strich gelesen werden, ein Lektüreverhalten, das in der sonst gern geradlinig-authentisch daherkommenden Jugendliteratur auf lohnende Weise anstrengend ist.« Die Welt

»Es ist eine sehr zarte Innenansicht extremer Seelenlagen, die Stoffels, gerade weil sie auf glückliche Wendungen verzichtet, gelungen ist.« Die ZEIT

»Was genauso wichtig ist, trotz differenzierter und ernsthafter Sicht auf die Verhältnisse, bewahrt sich Karlijn Stoffels – und mit ihr Luisa – einen ganz besonderen Blick aufs tatsächliche und mögliche Leben, mit Humor, einer Prise Ironie und einem außergewöhnlichen Grundton der Hoffnung, der von innen kommt und nicht aus irgendwelchen pädagogischen oder moralischen Erwägungen.« Süddeutsche Zeitung

»Eine spannende Auseinandersetzung über psychische Verletzungen von jungen Menschen und die Möglichkeiten von Heilung, hautnah, drastisch, eindrücklich und mitunter auch humorvoll erzählt.« Kulturradio RBB

»Die Geschichte eines in der Psychiatrie gestrandeten Mädchens erzählt Karlijn Stoffels mit viel Gefühl, ohne gefühlsduselig zu werden.« WAZ

»Auf jeden Fall lesenswert.« LizzyNet

»Ein großartiges Plädoyer für Toleranz.« Nürnberger Zeitung

»Erneut wagt sich die Niederländerin Karlijn Stoffels an einen schwierigen Stoff, erzählt dabei ironisch, sprachgewandt und ausgesprochen kurzweilig.« Westdeutsche Zeitung

»Eine Autorin, die es meisterhaft versteht, Tragisches in leichte Worte zu fassen, ohne ihnen einen Deut ihrer Schwere zu nehmen.« Eselsohr

»Mit großem Respekt und sehr realitätsnah nähert sich Stoffels damit den komplizierten Innenwelten psychisch kranker Jugendlicher.« Badische Zeitung

»Die Autorin trifft genau den richtigen Ton zwischen Komik und Tragik, zwischen Emotionalität und Sachlichkeit.« Ö1

»Wie in `Marokko am See´ versteht es Karlijn Stoffels auf einzigartige Weise, die Innensicht von jungen Menschen, die es nicht leicht haben, darzustellen, stets mit einer ordentlichen Portion Humor, dennoch mit viel Respekt und Feingefühl.« 1000 und 1 Buch

»Sie schaut ihren jungen Protagonisten in die Seele und meidet Gefühlswelten von der Stange.« Saarbrücker Zeitung

Downloads & Leseproben

Leseprobe_1:0 für die Idioten (75 kB)

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