Zum Inhalt
Nichts ist in diesen letzten Kriegstagen normal, aber für Primel ist alles wie ein großes, aufregendes Abenteuer.
Der Krieg ist vorbei, aber der Schrecken hat noch kein Ende. Tante Karla und ihr elternloser Neffe Bernd, genannt Primel, sind auf der Flucht in den Westen. In einem kleinen österreichischen Grenzort machen sie notgedrungen Zwischenstation, denn die Züge fahren noch nicht. Primel beginnt, sich mit den Kindern Leni und Poldi anzufreunden. Dann taucht plötzlich der geheimnisvolle Herr Maier auf, der den Kindern eine versteckte Draisine zeigt. Und eines Tages fahren sie damit einfach los, gegen den Wind.
"Mit wenigen Federstrichen zeichnet Peter Härtling Bilder von großer Klarheit. Großartig, wie es ihm gelungen ist, sich noch einmal ganz in den zwölfjährigen Jungen hineinzuversetzen, der er einmal war: In seine Neugier, seine Abenteuerlust." Frankfurter Rundschau
Auf der Auswahlliste zum Deutschen Jugendliteraturpreis
Auszeichnungen
Die besten 7 Bücher (Focus, DeutschlandRadio), August 2000
Deutscher Jugendliteraturpreis 2001 (Auswahlliste)
Presse-/Leserstimmen
"Zauberhafte kleine Novelle. Eine Erzählung, fast so schwerelos wie der Staub, der in diesem drückend heißen Sommer durch Laas Straßen treibt." Nürnberger Nachrichten
"Was Härtling meisterhaft kann: mit wenigen Sätzen, ohne lange Hinführung in eine neue Situation springen, die vom Leser mit Fantasie erfüllt wird." Münchner Merkur
"Es ist faszinierend, wie Härtling es versteht, seine Leser mit auf diese Reise zu nehmen, in der er realistisch, spannend und durchaus humorvoll von den Gefühlszuständen des Flüchtlingsjungen Bernd erzählt." Stuttgarter Nachrichten
"Ein gutes anspruchsvolles Buch, das sich zur Auseinandersetzung mit der Zeitgeschichte ausgezeichnet eignet, viele Fragen aufkommen lässt und als Fragment zu Diskussionen und mehr anregt - ein ganz und gar unglattes Buch." ORF
"Dies ist Peter Härtling at his best." Eselsohr
"Mit 'Reise gegen den Wind' ist dem mehrfach ausgezeichneten Autor ein sehr eindringlicher und spannender Roman geglückt. Ein Buch, das voller Hoffnung steckt und doch nichts beschönigt." Buchjournal online