Kinder auf der Überholspur


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Arme Superkinder
Wie unsere Kinder der Wirtschaft geopfert werden
EUR 17,95
ISBN 978-3-407-85921-1
1. Auflage 2011. 231 Seiten.
Englisch broschiert.

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Zum Inhalt

Von der pränatalen Frühförderung bis hin zu G8 - Kinder werden rücksichtslos auf ihre spätere Rolle als funktionierende Mitglieder einer hochkomplexen Arbeitswelt getrimmt. Schonungslos analysiert Felicitas Römer, welch ungeheurer Druck auf Kinder und Eltern ausgeübt wird und wie die allseitigen Interessen am Kind den Alltag von Familien heute prägen. Dieses Buch macht Eltern Mut, sich und ihre Kinder nicht länger vereinnahmen zu lassen.

Obwohl das öffentliche Interesse am Kind immens gestiegen ist, steckt dahinter oft keine neu entdeckte Familienfreundlichkeit, sondern geballtes wirtschaftliches Kalkül. Denn dem Standort Deutschland drohen die qualifizierten Arbeitskräfte auszugehen. Felicitas Römer deckt auf, welche Konsequenzen die Lobbyarbeit der Unternehmen und Wirtschaftsverbände hat und wie die Bildungspolitik alles daran setzt, unsere Kinder immer schneller und unter enormen Leistungsdruck durch Kindergarten und Schule zu schleusen. Und wenn die Superkinder schließlich am Förderwahn zu zerbrechen drohen, profitieren Therapeuten und Pharmaindustrie.

Downloads & Leseproben

Leseprobe_Arme Superkinder (257 kB)

Inhaltsverzeichnis_Arme Superkinder (42 kB)

Presse-/Leserstimmen

»Die Hamburger Paar- und Familientherapeutin Felicitas Römer, Mutter von vier Kindern, hat eine Kritik des elterlichen Förderwahns vorgelegt. Ihr Buch ist sozusagen der Gegenentwurf zur ›Tigermutter‹ Amy Chua.« F.A.Z.

»Nicht nur Eltern, sondern alle, die ihre Zweifel daran haben, ob das Leben der Kinder schon von Geburt an dem permanenten Wettbewerbszwang unterworfen werden muss, finden in diesem Buch eine Fülle von Material und Argumenten.« Leonardo, WDR 5

»Es gelingt Felicitas Römer darzulegen, wie der kindzentrierte gesellschaftliche Blick zum Bumerang für Eltern und Kinder wird. Dies vor allem vor dem Hintergrund, dass Kinder für Politiker und die Wirtschaft eben keine Individuen sind, sondern Humankapital.« Psychologie Heute

»Mit hochgespannten Erwartungen von Eltern und einer immer früher ansetzenden pädagogischen Diagnostik wird massiv Druck auf unsere Wunschkinder ausgeübt; Wirtschaftsinteressen kommen hinzu. Dass uns dabei der Menschenverstand abhanden kommt, davor warnt Felicitas Römer ebenso flott wie eindringlich.« St. Galler Tagblatt

»›Arme Superkinder‹ macht Eltern Mut, sich und die eigenen Kinder nicht länger vereinnahmen zu lassen, die herrschende Förderhysterie und den allgegenwärtigen Erziehungsstress mit dem notwendigen Abstand zu sehen und mehr auf den eigenen gesunden Menschenverstand zu vertrauen.« kindsein.de

»Lassen wir uns davon nicht beirren: Ja, Kinder möchten sich beweisen und etwas leisten. Dazu brauchen sie aber nicht den ständigen Wettbewerb, nicht tonnenweise Ritalin, sie brauchen keine CDs für pränatale Beschallung und auch keine auf Höchstleistung ausgerichteten FacTracKids-Kurse […] Das belegt Felicitas Römer in ihrem neuen Buch ›Arme Superkinder‹. Es sei allen empfohlen, die sich dem Zwang des Misstrauens und des Wettbewerbs widersetzen wollen.« KSA, Kinderschutz aktuell

»Felicitas Römer macht Eltern, Erzieherinnen und Erziehern, Lehrerinnen und Lehrern Mut, Verantwortung für unsere Kinder zu übernehmen. Daher: Nicht nur lesenswert, sondern ein Muss für alle, die mit Kindern zu tun haben.« Känguru

»Ein starkes Plädoyer für eine gelassenere Erziehung, die dem Kind Raum und Zeit gibt, sich zu entwickeln.« Kitz

»Lassen wir uns davon nicht beirren: Ja, Kinder möchten sich beweisen und etwas leisten. Dazu brauchen sie aber nicht den ständigen Wettbewerb, nicht tonnenweise Ritalin, sie brauchen keine CDs für die pränatale Beschallung und auch keine auf Höchstleistung ausgerichteten FasTracKids-Kurse.
Das belegt auch Felicitas Römer in ihrem neuen Buch "Arme Superkinder" . Es sei allen empfohlen, die sich dem Zwang des Misstrauens und des Wettbewerbs widersetzen wollen.« Kinderschutz aktuell, 2.Quartal 2011

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