"Das erste Werk jüdisch-deutscher Literatur dieser Art" Viola Roggenkamp "Das erste Werk jüdisch-

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Die Memoiren der Glückel von Hameln
EUR 16,95
Beltz Taschenbuch.
Mit einem Vorwort von Viola Roggenkamp
ISBN 978-3-407-22169-8
2. Auflage 2010. 327 Seiten.
Broschiert.

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Zum Inhalt

Im Jahr 1691 beginnt Glückel von Hameln, ihr Leben aufzuschreiben, 1910 wird Bertha Pappenheim diesen Text veröffentlichen - Erinnerungen einer außergewöhnlichen Frau, die nach dem Tod ihres Mannes zwölf Kinder allein aufgezogen hat, erfolgreich das Familienunternehmen weiterführte und wohl die erste deutsche Frau war, die ihre Autobiografie schrieb.

Die in Hamburg 1645 geborene Glückel Pinkerle ist die Tochter eines wohlangesehenen Diamantenhändlers, der sich als einer der ersten Juden Wohnrecht in Hamburg erkaufen darf.
Ihre Memoiren, in sieben kleinen Büchern Seite um Seite nachts bei Kerzenlicht aufgeschrieben, geben einen klaren Einblick in das soziale, wirtschaftliche und kulturelle Leben der Juden Mitteleuropas. Sie berichtet darin über das unsichere Leben der jüdischen Bürger, schreibt von Reisen nach Berlin, Leipzig, Hannover und Amsterdam, von der Zeit der schwarzen Pest in Hamburg (1644), aber auch von privaten Dingen, ihren Hoffnungen, Ängsten, ihrem Glück und ihrem Verhältnis zur jüdischen Religion. Ihre Erinnerungen, geschrieben in einem nüchternen und doch unterhaltsamen Stil, sind historisches Zeugnis und literarisches Dokument zugleich.

Presse-/Leserstimmen

"Man liest dieses Buch, vor über 300 Jahren geschrieben und vor dem Ersten Weltkrieg erstmals veröffentlicht, nicht ohne tiefe Bewegung. Es ist ein Dokument der menschlichen Komödie, und es ist ein großes geschichtliches Zeugnis vom Anfang der deutsch-jüdischen Synthese, die im 20. Jahrhundert so schrecklich endete." Hessischer Rundfunk

"Hinausblickend über die Sorgen des Alltags, die für Juden der damaligen Zeit fast erdrückend waren, erscheint uns Glückel von Hameln als kluge, starke Frau, die trotz des Herzeleides, das sie erlebte, trotz der schweren Schicksalsschläge, die sie erduldete, aufrecht blieb."

Bertha Pappenheim

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