Veranstaltungen
-
Mittwoch, 13. Juni 2012
»Das Leben der Atomphysikerin Lise Meitner«
Vortrag von Charlotte Kerner mehr... -
Dienstag, 19. Juni 2012
Literarische Nacht 2012 mit Charlotte Kerner in Lübeck
Literatur trifft Wissenschaftmehr...
Pressemeldung
Donnerstag, 09. Februar 2012
Die „Diagnose“ Depression ist in aller Munde – auch wenn viele oft gar nicht wissen, um was es sich dabei eigentlich handelt. Zu Vieles wird der Depression zugeschrieben, was nicht im Entferntesten mit ihr zu tun hat. Zwei Tendenzen lassen sich nachzeichnen: Entweder wird das Problem verharmlost oder als „Krankheit“ verteufelt. Viele glauben, dass Betroffene keine andere Wahl haben als bis zu ihrem Lebensende Medikamente zu schlucken. Und darin erschöpft sich dann auch häufig die Behandlung…
Der Psychotherapeut Josef Gigler-Bütler, der seit vielen Jahren erfolgreich mit depressiven Menschen arbeitet, geht einen anderen Weg: Die Depression ist ein Leid, keine Krankheit. Genauer: Sie ist ein falsch gelerntes Leben. Dem depressiven Menschen geht es nie um sich selbst. Nie hat er gelernt, seine eigenen Bedürfnisse ernst zu nehmen. Der Ausstieg aus dem Leid setzt demnach genau hier an. So nimmt Giger-Bütler der Depression das Dämonisch-Unverständliche, grenzt sie von Trauer, Angst, Burn-Out und Verbitterung ab und verknüpft sie mit der persönlichen Lebensgeschichte des Einzelnen. Sein Buch „Depression ist keine Krankheit. Neue Wege sich selbst zu befreien“ wendet sich an Betroffene, Angehörige und alle, die die Depression in ihrem Kern erkennen, verstehen und überwinden wollen.
Einige Thesen von Giger-Bütler im Überblick:
| Mehr zum Autor
| Mehr zum Titel
Was ist eigentlich eine Depression?
Vor allem eins: keine Krankheit – auch wenn man unter ihr unendlich leiden kann! Der Schweizer Psychotherapeut Josef Gigler-Bütler erklärt, um was es bei einer Depression eigentlich geht, zeigt wie Betroffene und Angehörige sich helfen können und schärft den inflationär gebrauchten Begriff „Depression“, der den Betroffenen eher schadet als hilft.
Die „Diagnose“ Depression ist in aller Munde – auch wenn viele oft gar nicht wissen, um was es sich dabei eigentlich handelt. Zu Vieles wird der Depression zugeschrieben, was nicht im Entferntesten mit ihr zu tun hat. Zwei Tendenzen lassen sich nachzeichnen: Entweder wird das Problem verharmlost oder als „Krankheit“ verteufelt. Viele glauben, dass Betroffene keine andere Wahl haben als bis zu ihrem Lebensende Medikamente zu schlucken. Und darin erschöpft sich dann auch häufig die Behandlung… Der Psychotherapeut Josef Gigler-Bütler, der seit vielen Jahren erfolgreich mit depressiven Menschen arbeitet, geht einen anderen Weg: Die Depression ist ein Leid, keine Krankheit. Genauer: Sie ist ein falsch gelerntes Leben. Dem depressiven Menschen geht es nie um sich selbst. Nie hat er gelernt, seine eigenen Bedürfnisse ernst zu nehmen. Der Ausstieg aus dem Leid setzt demnach genau hier an. So nimmt Giger-Bütler der Depression das Dämonisch-Unverständliche, grenzt sie von Trauer, Angst, Burn-Out und Verbitterung ab und verknüpft sie mit der persönlichen Lebensgeschichte des Einzelnen. Sein Buch „Depression ist keine Krankheit. Neue Wege sich selbst zu befreien“ wendet sich an Betroffene, Angehörige und alle, die die Depression in ihrem Kern erkennen, verstehen und überwinden wollen.
Einige Thesen von Giger-Bütler im Überblick:
- Depression ist keine Krankheit.
- Es stimmt nicht, dass jede oder jeder depressiv werden kann.
- Nicht alles, was als Depression daherkommt, ist ein krankhafter Zustand oder eine Depression.
- Wer depressiv ist, ist es schon viel länger, als er meint und es für ihn und die anderen erscheint.
- „Jetzt geht es um mich!“ – sich ernst nehmen, sich eine Bedeutung geben, sich um sich sorgen, sich gerecht werden wollen, sich nicht schaden: So gelingt der Ausstieg aus dem depressiven Teufelskreis.
- Der depressive Mensch kann sich verändern und andere können ihn verstehen.
Downloads
PI Depression (42 kB)
