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Die Bildung des Körpers

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Die Bildung des Körpers
EUR 32,95
Beiträge zur Pädagogischen Grundlagenforschung.
ISBN 978-3-7799-1270-5
1. Auflage, erscheint voraussichtlich 07/2012. ca. 300 Seiten.
Broschiert.

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Zum Inhalt

Lange Zeit aus den theoretischen Diskursen eher verdrängt, ist Körperlichkeit inzwischen zu einem prominenten Gegenstand sozialwissenschaftlicher, kulturwissenschaftlicher und erziehungswissenschaftlicher Reflexionen geworden, denn immerhin gehört der Körper zu den unhintergehbaren Grundbedingungen menschlichen Lebens. Von besonderem Interesse sind dabei einerseits die historischen Entwicklungen und Veränderungen der Körper-Diskurse, andererseits die Probleme und Widersprüchlichkeiten gegenwärtiger Körper-Konzepte und schließlich die Bedingungen und Möglichkeiten selbstgestaltenden Handelns am Leibe, das verbunden ist mit den Paradoxien von Spontaneität und Kontrolle. Davon handelt dieser Band.

Der Körper gehört zu den unhintergehbaren Grundbedingungen menschlichen Lebens. Er wird funktionalisiert und diszipliniert, respektiert und überwacht, vernachlässigt und kontrolliert und ist zugleich Quell vielfältigen Begehrens und Vergnügens. Im Laufe unserer Kulturgeschichte sind die damit verbundenen Probleme immer wieder behandelt worden – letztlich in einer paradoxen Abfolge von Aufwertung und Verdrängung. In der Gegenwart allerdings ist der Körper weit mehr als früher der Selbstverantwortung übergeben. Schon Kinder lernen in immer jüngeren Jahren, dass sie für ihren Körper selbst verantwortlich sind, und so entstehen neue Formen der Disziplin und Kontrolle, Selbsttechnologien am Körper. Die Körper fungieren als Agenten von Selbst-Konstruktion, werden zu Medien der Selbstgestaltung und Selbstbildung und sie sind Gegenstand hoch differenzierter Diskurse. Davon handelt dieser Band.

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