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»Ich bin ein unnötiges Kind.«


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Paul das Hauskind
Roman für Kinder
EUR 12,95
ISBN 978-3-407-79977-7
3. Auflage 2011. 184 Seiten.
Gebunden.
Ab 11 Jahre
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Beltz & Gelberg

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Zum Inhalt

Paul wäre mutterseelenallein, wenn nicht ein ganzes Haus zu seiner Familie würde. Behutsam, leise provozierend erzählt Härtling - ganz aus der Sicht des Kindes - von Eltern auch, die nicht wissen, dass sie da sein müssen.

Eine Stadt, ein Haus und ein Kind, für das in diesem Sommer alles durcheinander gerät: Pauls Mutter ist in New York, sein Vater immer unterwegs. Paul ist allein und er ist es doch nicht. Denn seit ihm die Eltern abhanden gekommen sind, kümmert sich das ganze Haus um ihn: Oma Käthe, Helena und ihre Eltern, Erin Üdal und Bibi und all die anderen. Auf den alten Schwarzhaupt kann sich Paul immer verlassen – in wichtigen Schuldingen und als sie den König der Fahrraddiebe jagen. Manchmal aber überkommt Paul eine große Wut.

Auszeichnungen

Buch des Monats, Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendliteratur, November 2010, Volkach

Downloads & Leseproben

Leseprobe_Paul das Hauskind (55 kB)

Presse-/Leserstimmen

»Mühelos sichert Härtling Paul alle Empathie – dessen Wut auf die Eltern wird zur Wut des Lesers, denn ein pflegeleichtes Kind, das sich problemlos in die flexibilisierte Arbeits- und Beziehungswelt der Erwachsenen einfügt, kann und will sein Protagonist nicht sein.« Die Welt

»Dass nichts wirklich gut ist in dieser Geschichte, die Peter Härtling mit Stil, Geschick und durch sprachliche Distanz verhüllter Anteilnahme erzählt, wird man dem Autor noch hoch anrechnen.« F.A.Z.

»Wer Pauls Geschichte liest, wird sie noch eine ganze Weile mit sich herumtragen.« Hessischer Rundfunk

»Wenn sich ein Autor in die Situation von Kindern, die ohne elterliche Fürsorge auskommen müssen, hineinversetzen kann, dann ist es Peter Härtling.« Büchermarkt, Deutschlandfunk

»Mal komisch, mal traurig ist die Geschichte, die ein erfrischendes Ende nimmt und selbst vor schwierigen Themen wie Depressionen nicht Halt machen.« WAZ

Dieses Buch über Paul, einem von einer ganzen Hausgemeinschaft umsorgten, aber dennoch im Stich gelassenen Jungen, sollten, könnten mit Gewinn auch Erwachsenen lesen.« Süddeutsche Zeitung

»Das einfühlsame Buch konfrontiert die jungen Leser schon früh mit den Problemen unserer Scheidungsgesellschaft und lügt ihnen nichts vor.« Münchner Merkur

»Ein einfühlsames, aber auch kritisches und provozierendes Buch.« Jugendmagazin JÖ

»Ein wunderbares, emotional stimmiges Buch, dessen Handlung der Autor spannend, lebendig und anschaulich schildert.« Eselsohr

»Peter Härtlings neuer Kinderroman ist Pflichtlektüre für Erwachsene« Tagblatt

»Peter Härtlings neuer Roman dreht sich wieder um ein Kind im Ausnahmezustand – ganz leise, ohne Vorwürfe und damit umso eindringlicher.« Kölnische Rundschau

»Peter Härtling schildert die Gefühle des Zehnjährigen und macht deutlich, dass er jedes Recht hat, so zu fühlen, wie er fühlt, und manchmal auch ganz einfach wütend auf Eltern zu sein, die immer nur arbeiten. Eine Geschichte, in der sich sicher viele Kinder wiederfinden können – mal mehr, mal weniger.« Rhein-Main-Zeitung

»Es ist dies engagierte und differenzierte Erzählen, das auch Peter Härtlings neues Buch mit dem Prinzip Hoffnung verknüpft. Etwas scheint vor all den bitteren Wahrheiten auf. Möglichkeiten. Nähe. Irgendwo auch Lachen. Härtling macht jenen Wärmestrom spürbar, den ein Kind wie Paul braucht, um zu bleiben, zu wachsen, hinein in eine neue, unerwartete Geborgenheit,…die heutige Kinder oft genug suchen.« GoodNewz (Blog der TAZ)

»Der Roman ist eine sensible Beschreibung dessen, was viele Kinder und Jugendliche heute ertragen müssen, weil die Erwachsenen nicht fähig sind, ihre einmal übernommene Verantwortung für ihre Kinder weiter zu tragen.« Literature.de

»Härtling erzählt Pauls Geschichte in einem wunderbar klaren Stil.« Westfälischer Anzeiger

»Peter Härtling erzählt einfühlsam, in leisen Tönen, von Paul, der Lügenwelt der Erwachsenen – und dass das Leben trotzdem schön ist.« Westdeutsche Zeitung

»Menschlich.« Schweizer Illustrierte

»Härtling erzählt Pauls Geschichte in einem wunderbar klaren Stil: Der Autor lenkt den Blick auf Kinderleid, das uns nicht aus plakativen TV-Reportagen anschreit – sondern sich mitten im Wohlstand ganz leise ereignet.« dpa

»Wie kaum ein anderer versteht er es, beim Leser das Bewusstsein für ein humanes Miteinander zu wecken.« Kindergarten Heute

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