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Betrifft Mädchen

Zwangsverheiratung als soziale Norm?

Zusammenfassung

Auch unter den meisten Muslimen in Deutschland beruht die Eheschließung auf der romantischen Liebesbeziehung. Aber neben der arrangierten Ehe, in der die beiden Heiratswilligen einer Eheschließung zustimmen, gibt es die Form der Zwangsverheiratung, die in der deutschen Öffentlichkeit kontrovers und emotional diskutiert wird. Genaue Zahlen und Daten zu dem Thema Zwangsverheiratung liegen nicht vor. Aber das Thema Zwangsverheiratung wird nicht nur in den Feuilletons und in Romanen behandelt, sondern auch in wissenschaftlichen Publikationen (Straßburger 2003; Toprak 2010; Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend 2007; Sütcü 2009; Eisenrieder 2009). Jedoch nicht nur in der öffentlichen Wahrnehmung wird die arrangierte Ehe mit der Zwangsverheiratung gleichgesetzt. Auch einige wissenschaftliche Beiträge unterscheiden nicht zwischen den verschiedenen Formen (Kelek 2007, 93), während die Abgrenzung in anderen Beiträgen essenziell ist (Straßburger 2007, 73). Hier zeigt sich, wie schwer diese Grenze zu ziehen ist, denn häufig ist der Übergang zwischen der arrangierten Ehe und der Zwangsverheiratung fließend.

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Beitrag
Zwangsverheiratung als soziale Norm?
Betrifft Mädchen (ISSN 1438-5295), Ausgabe 01, Jahr 2018, Seite 12 - 16

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Titel

Zwangsverheiratung als soziale Norm?

Zeitschrift

Betrifft Mädchen (ISSN 1438-5295), Ausgabe 01, Jahr 2018, Seite 12 - 16

DOI

10.3262/BEM1801012

Print ISSN

1438-5295

Verlag

Beltz Juventa

Autoren

Ahmet Toprak

Schlagworte