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Mirjam Pressler

Mirjam Pressler, geb. 1940 in Darmstadt, wuchs bei Pflegeeltern auf. Sie studierte an der Akademie für Bildende Künste in Frankfurt und Sprachen in München und lebte für ein Jahr in einem Kibbuz in Israel.

Zurück in Deutschland arbeitete sie unter anderem als Taxifahererin und führte einen Jeansladen. Sie hat drei inzwischen erwachsene Töchter, die sie nach der Scheidung von ihrem Mann alleine großgezogen hat. Heute lebt sie als freie Autorin und Übersetzerin in Landshut.

Mirjam Pressler hat mehr als 30 eigene Kinder- und Jugendbücher verfasst, darunter »Bitterschokolade« (Oldenburger Jugendbuchpreis), »Novemberkatzen«, »Wenn das Glück kommt, muss man ihm einen Stuhl hinstellen« (Deutschen Jugendliteraturpreis), »Malka Mai« (Deutscher Bücherpreis) und die Romane »Golem stiller Bruder«, »Shylocks Tochter«, »Nathan und seine Kinder«, »Ein Buch für Hanna« sowie die Lebensgeschichte der Anne Frank »Ich sehne mich so«. Außerdem hat sie viele Bücher aus dem Niederländischen, Englischen und Hebräischen übersetzt, darunter auch die Romane von Uri Orlev.

Für ihre »Verdienste an der deutschen Sprache« wurde sie 2001 mit der Carl-Zuckmayer-Medaille ausgezeichnet, für ihr Gesamtwerk als Übersetzerin mit dem Sonderpreis des Deutschen Jugendliteraturpreises und für ihr Gesamtwerk als Autorin und Übersetzerin 2004 mit dem Deutschen Bücherpreis, der Corine und der Buber-Rosenzweig-Medaille..

»Pressler ist eine Meisterin stiller Geschichten voller existenzieller Erfahrungen, die sie ganz unspektakulär darstellt. Ihre knappe schnörkellose Sprache erzeugt - in allen ihren Büchern - eine ungeheure Intensität. Ihr Herz schlägt für Kinder mit schwieriger Geschichte, für Menschen mit Brüchen in der Biographie.« Ostdeutscher Rundfunk

»Poetischer als Mirjam Pressler kann man kaum begründen, warum Geschichten erzählt werden müssen.« Literarische Welt

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