Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
In jüngerer Zeit hat das wachsende Interesse an der Gender-Theorie auch zur Etablierung einer Gender-Linguistik geführt, die das Verhältnis von Sprache und Geschlecht untersucht (vgl. Nübling & Kotthoff 2018). Hier soll jedoch nicht diese Disziplin als Ganzes thematisiert werden, sondern nur ein anwendungsbezogenes Teilgebiet: die linguistisch fundierten Begründungen und Empfehlungen fürs ‚Gendern‘, also für einen als geschlechtergerecht angesehenen Sprachgebrauch. Solche Argumente wurden im feministischen Kontext seit den 1970er Jahren vorgetragen, aber auch früh kritisiert (Günthner 2019, 571 ff.). Diese eher kritische Perspektive wird in diesem Beitrag entfaltet.
Inhalte werden geladen ...
Inhalte werden geladen ...