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Die historische Auseinandersetzung mit dem Thema Migration ist heute wichtiger denn je. In den meisten europäischen Ländern wird intensiv um die Deutung und Ausgestaltung der Einwanderungsgesellschaft gerungen. Der Band bietet Einblicke in aktuelle Fragestellungen der historischen Migrationsforschung, insbesondere zur Geschichte der Arbeitsmigration in die Bundesrepublik seit den 1950er Jahren. Das Augenmerk ist erstens auf die Lebenswelten und Erfahrungsräume der Migrant:innen in Stadt und Land gerichtet, in Betrieben und Wohnheimen ebenso wie in Schulen und in der Jugendarbeit. Zweitens geht es um die politische Repräsentanz und Interessenvertretung der Migrant:innen, ihre Handlungsmöglichkeiten, ihre Selbstorganisation und ihre Partizipationschancen. Und drittens wird die Migration mit Blick auf Selbst- und Fremdwahrnehmungen sowie erinnerungskulturelle Entwicklungen bis hin zu den aktuellen Möglichkeiten von »Citizen Science« beleuchtet. Die Beiträge tragen mit Erkenntnissen aus Migrationsforschung, Zeit- und Landesgeschichte, Historischer Bildungsforschung und Public History dazu bei, etablierte Zuordnungs- und Bewertungsmuster aufzubrechen, unterschiedliche Forschungs- und Diskussionsstränge miteinander zu vernetzen und weiterführende Konzepte zu erarbeiten.
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