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Der Bedarf an Pflegefachpersonen ist bereits gegenwärtig hoch und wird sich aller Voraussicht nach weiter erhöhen und zu einem verschärften Fachkräftemangel führen. Ein Weg, das Fachkräftepotenzial in der Pflege zu steigern, besteht darin, Ausbildungsabbrüche in diesem Bereich zu verringern. Im Rahmen des vom BIBB finanzierten Forschungsprojekts „Analyse von Maßnahmen zur Verhinderung von Ausbildungsabbrüchen in der Pflege“ wird daher u.a. mittels qualitativer Methoden der Frage nachgegangen, welche Ursachen Ausbildungsabbrüchen zugrunde liegen. Die Basis hierfür bildet ein Sample von biografischen Interviews, die mit der Methode der Objektiven Hermeneutik ausgewertet wurden. Für die Analysen sind dabei einerseits Fragen der Autonomie als Voraussetzung für die Bewältigung der Anforderungen einer Ausbildung leitend. Andererseits wird spezifischer der berufliche Habitus in den Blick genommen, im Sinne der Passung von individuellen Dispositionen von Auszubildenden und habituellen Anforderungen, die in einem konkreten Berufsfeld bestehen. Anhand von zwei Fallrekonstruktionen wird exemplarisch herausgearbeitet, welche Rolle diese beiden Faktoren für Ausbildungsabbrüche in der Pflege spielen und welche Konsequenzen sich daraus für den weiteren Ausbildungs- und Erwerbsverlauf nach Abbruch der Ausbildung ergeben können.
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