Biographische Veranderung. Zur Relevanz von ‚schulbegleitender Erziehungsbeistandschaft‘ aus multiperspektivischer und machttheoretischer Sicht
Biographische Veranderung. Zur Relevanz von ‚schulbegleitender Erziehungsbeistandschaft‘ aus multiperspektivischer und machttheoretischer Sicht
9,98 €
| Produktnummer: | ZSE2402183 |
|---|---|
| Erscheinungsdatum: | 02.05.2024 |
| Umfang: | 20 Seiten |
| Lieferzeitraum: | Lieferung nach Zahlungseingang |
Der Beitrag schließt an das Forschungsdesiderat einer qualitativen multiperspektivischen und fallorientierten Erforschung der subjektiven Sichtweisen der Adressat*innen schulbegleitender Maßnahmen im Verhältnis zu den Betrachtungsweisen weiterer Beteiligter an. Mithilfe eines dispositivanalytischen Designs werden anhand eines empirischen Falls aus dem laufenden Habilitationsprojekt der Verfasserin die Perspektiven des adressierten Jugendlichen, seiner Eltern sowie der Fachkraft einer ‚schulbegleitenden Erziehungsbeistandschaft‘ für sich stehend sowie relational zueinander analysiert. Die rekonstruierte und machttheoretisch fundierte „biographische Veranderung“ des Jugendlichen im schulischen und familiären Setting zeigt, dass die Re-/Produktion des Jugendlichen als ‚Anderer‘ neben der aktuellen Hilfe durch weitere Kontexte bedingend gerahmt wird. Diese Erkenntnisse und die sich daraus ergebenden subjektiv belastenden Folgen für die Sozialisation des Jugendlichen ergänzen die Diskurse um erzieherische und schulbegleitende Hilfen.
\nDispositivanalyse, multiperspektivisches Design, biographische Veranderung, Machttheorie This article links on the research desideratum of a qualitative multi-perspective and case-oriented investigation of the subjective perspectives of the addresses of school assistance in relation to other participants. Using a dispositive-analytical design, a case from the author’s current post-doctoral project is analysed. The perspectives of the adolescent addressee, his parents, and the socio-pedagogical specialist of the social measure ’School Assistance as an Element of a Youth Welfare Service’ are analysed by its own and in relation to each other. The reconstructed ‘biographical othering’ of the adolescent in school and family shows that the re-/production of the adolescent as ‘other’ is conditionally framed by various contexts in addition to the current social measure. These findings, which are grounded in power theory, and the subjectively burdensome consequences for the adolescents’ socialisation complement the discourses of school assistance and youth welfare services.
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