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Ausgehend von zwei qualitativen Studien wird eine kritische Perspektive auf Konzeptualisierungen des Lesens entfaltet. Über die Kontrastierung und Dialogisierung unterschiedlicher Lektürepraktiken werden verschiedene Subjektivierungsweisen im Kontext von Dis/ability rekonstruiert. Wesentlich hierbei sind die angeeigneten Medien der Schwarzschrift, der Punktschrift sowie des Screenreaders. Die dispositivanalytische Forschungsperspektive ermöglicht es, diese heterogenen Elemente systematisch zusammenzudenken. Erkennbar wird ein Wahrheitsspiel um die kulturell prämierte, aber nicht allen sinnlichen Aneignungsweisen gleichermaßen zugestandene Eigenleistung in der Dekodierungspraxis der Medien. Ergebnis ist die Differenzkonstruktion von visuellen, haptischen und auditiven Lesepraktiken.
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