Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Angesichts der anhaltenden Kontroversen um Sexualpädagogik in Schulen und anderen Erziehungs- und Bildungseinrichtungen fragt der Beitrag nach einer Konzeption Sexueller Bildung, die weder der sog. emanzipatorischen Sexualpädagogik folgt noch sich mit rechts-konservativen Positionen gemein macht. Gefragt wird nach einer Konzeption Sexueller Bildung, die unter Berücksichtigung subjekttheoretischer Annahmen die pädagogische Beziehung als Begehrensrelation begreift. Das Sexuelle der Sexuellen Bildung wird dabei auf die Subjektbildung bezogen im Sinne einer Ermöglichung und Entfaltung des Begehrens. Der Beitrag plädiert für eine stärkere Einbeziehung der Sexuellen Bildung in die wissenschaftliche Lehrkräftebildung unter Berücksichtigung psychoanalytischer Überlegungen zur pädagogischen Beziehung. \nIn view of the ongoing controversies about sex education in schools and other educational institutions, this article asks for a conception of sexual education that neither follows so-called emancipatory sexual education, nor goes along with right-wing conservative positions. The article asks from a subject-theoretical perspective for a conception of sex education that understands the pedagogical relationship as a relation of desire. The sexual of sex education is thereby related to subject formation in the sense of enabling and developing desire. The article pleads for a stronger inclusion of sex education in academic teacher education, taking into account psychoanalytical considerations of the pedagogical relationship.
Inhalte werden geladen ...
Inhalte werden geladen ...