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Deutsche Jugend

Gemeinschaftsorientiertes Nutzungsverhalten in einem Jugendverband

Zusammenfassung

Katrin Valentin untersucht, wie Jugendverbände auf dieses zentrale Bedürfnis von Jugendlichen eingehen. Der Jugendgruppe - Kern jeder verbandlichen Jugendarbeit - kommt in der Wahrnehmung von Jugendlichen ein sehr hoher Stellenwert zu, stellt die Autorin fest. Der Verband als übergeordnete Organisation bleibt solange irrelevant für die Jugendlichen, solange er nicht eine direkte und besondere Bedeutung für die Entwicklungen innerhalb der Gruppe hat. Die Gruppe selber, so ein weiterer Befund, wird nicht durch ein bloßes Beieinandersein, sondern erst durch gemeinsame spezifische Tätigkeiten ihrer Mitglieder bedeutsam. Jugendliche prüfen, was sie in einem Jugendverband gemeinsam tun können, und machen davon ihre Mitgliedschaft abhängig. Drei Wünsche gehören für Jugendliche, die in Verbänden organisiert sind, zusammen: in der Gruppe zusammenzuhalten, gemeinsam etwas Sinnvolles für andere zu tun sowie etwas die eigene Entwicklung voranzubringen. Es geht um Sinnhaftigkeit und Spaß in der Gemeinschaft der Gruppe.

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Beitrag
Gemeinschaftsorientiertes Nutzungsverhalten in einem Jugendverband
deutsche jugend (ISSN 0012-0332), Ausgabe 05, Jahr 2010, Seite 203 - 209

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Titel

Gemeinschaftsorientiertes Nutzungsverhalten in einem Jugendverband

Zeitschrift

deutsche jugend (ISSN 0012-0332), Ausgabe 05, Jahr 2010, Seite 203 - 209

DOI

10.3262/DJ1005203

Print ISSN

0012-0332

Verlag

Beltz Juventa

Autoren

Katrin Valentin

Schlagworte