Der Skandal um Fürst Eulenburg, den besten Freund und zeitweise wichtigsten Berater Kaiser Wilhelms II., erschütterte seit 1906 die Monarchie. Anhand zahlreicher Quellen, darunter rund 5000 Presseartikel, geht Norman Domeier dem Skandal nach und liefert eine Kulturgeschichte der Politik im Kaiserreich. Er zeigt, dass es weniger um die Homosexualität des Fürsten ging: Der Eulenburg- Skandal war vor allem die Initialzündung für eine moderne, kritische Öffentlichkeit in Deutschland. Gleichzeitig aber bot er Gelegenheit, den kommenden Weltkrieg nicht nur politisch, militärisch und ökonomisch, sondern auch moralisch zu rechtfertigen.
1. Auflage, 2010
Bindeart: Paperback Format: 143 x 214 x 28 mm Gewicht: 536 g Umfang: 433 Seiten
»Obwohl bereits Thema in zahlreichen Überblickswerken zur deutschen Geschichtswissenschaft, [...] stand die umfassende wissenschaftliche Aufarbeitung des Eulenburg-Skandals bislang noch aus. Diese Lücke ist nun geschlossen. [...] Domeiers Buch ist v.a. eine lohnende Lektüre für all jene, die sich für die Kulturgeschichte des Skandals und den Aufstieg der Medien zur ›vierten Gewalt‹ im Staat interessieren.«
- Neue Gesellschaft Frankfurter Hefte, 03.01.2011
»Norman Domeier hat neben der Darstellung uvon Verlauf und Hintergründen der Prozesse eine breite und sehr gelungene politische Kulturgeschichte des Kaiserreichs vorgelegt.«
- Wilhelm von Sternburg, Lesart, 01.02.2011
»Dieser sehr lesenswerte Beitrag zur historischen Medien(rezeptions)forschung zeigt u.a. deutlich die Verwendung homophober Vorurteile zu politischen Denunziationszwecken auf.«
- Lambda-Nachrichten, 01.09.2011
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Über Norman Domeier
Norman Domeier, PD Dr. phil., ist DAAD-Gastprofessor an der Karls-Universität Prag und Privatdozent an der Universität Stuttgart.
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