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Das Inklusions-Chart (IC4) ist ein sozialdiagnostisches Verfahren, das die Frage von Inklusion und Exklusion an die Lebenslage und die Funktionsfähigkeit der Person koppelt. Es verzichtet darauf, den gesellschaftlichen Ausschluss an die Eigenschaften, den Gesundheitszustand, die Behinderung oder die Kompetenzen der Person zu binden. Damit ist das IC4 ein Verfahren, das für eine weitere Professionalisierung der Sozialen Arbeit geeignet erscheint – und in Ergänzung zu diagnostischen Einschätzungen der Medizin und der Pflege einen eigenen Standpunkt der Sozialen Arbeit in die Falldiskussion einbringen kann, der für eine am Individuum ausgerichtete Unterstützungsplanung unverzichtbar ist.
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