Auf welcher Grundlage stand die völkische Ideologie, die spätestens seit dem Ersten Weltkrieg großen Einfluss auf die Mitte der deutschen Gesellschaft nahm? Julian Köck korrigiert die bisherige Forschungsmeinung: Nicht auf die Rassenlehre oder den Antisemitismus stützte sich die Völkische Bewegung in erster Linie. Vielmehr waren es einheitsstiftende Geschichtsbilder - etwa die Begeisterung für das antike Griechenland -, die es den Völkischen ermöglichten, die heterogenen Elemente ihrer Weltanschauung zu überbrücken. Dabei ging es nicht darum, eine vergangene Zeit wiederauferstehen zu lassen, sondern die »ewigen Werte in der Geschichte« zu bestimmen und in ein Programm für die Zukunft umzuwandeln.
1. Auflage, 2015
Bindeart: Paperback Format: 140 x 215 x 32 mm Gewicht: 632 g Umfang: 505 Seiten
»Es gelingt Köck, das Geschichtsdenken prominenter völkischer Autoren darzustellen, zu analysieren und vor dem Hintergrund der zeitgenössischen Debatten zu kontextualisieren. In ihnen spiegeln sich die konträren oder ergänzenden Ansätze einer Fülle weiterer Vertreter des völkischen Spektrums, so dass Köck den völkischen Geschichtsdiskurs in einer großen Breite abdeckt.«
- Ingo Wiwjorra, Neue Politische Literatur, 12.05.2017
»Köcks Arbeit regt dazu an, nach typologischen Gemeinsamkeiten zwischen alter und neuer völkischer Bewegung zu fragen. Beide teilen nicht allein den diffusen Volksbezug, die inhaltliche Heterogenität oder die Untergangsängste, sondern vor allem eine zugleich ideologisierte und subjektivierte Wahrheitsauffassung.«
- Frankfurter Allgemeine Zeitung, 05.07.2016
»Deutlich wird in Köcks Buch, dass ein Großteil der völkischen Publizisten der Moderne keineswegs feindlich gegenüberstand, sondern sich vielmehr in ihrer Offenheit gegenüber Evolutionsbiologie und Positivismus als wissenschaftliche Avantgarde und den historistischen Professoren gegenüber als überlegen empfand.«
- literaturkritik.de, 15.09.2016
Inhalte werden geladen ...
Inhalte werden geladen ...
product
e0000000000000000000000000197162Die Geschichte hat immer Rechthttps://beltz.de/die-geschichte-hat-immer-recht/CAM50478https://www.beltz.de/media/08/82/02/1748313384/9783593504780.jpeg?ts=1776231599InStock65EURCAM50478e0000000000000000000000000197162PaperbackHeinrich Wolf, Willibald Hentschel, Theodor Fritsch, Völkische Bewegung, Max Wundt, Geschichtstheorie, Geschichtsschreibung, Nationalismus, Ludwig Schemann, Rassismus, NationalsozialismusBuchCampus Historische Studien1. Auflage, 2015978-3-593-50478-0{"extensions":[],"displayParent":false,"mainVariantId":"e0000000000000000000000000197162","configuratorGroupConfig":null,"displayCheapestVariant":false,"displayMainVariant":true}truetrueHeinrich Wolf, Nationalsozialismus, Geschichtsschreibung, Ludwig Schemann, Theodor Fritsch, Willibald Hentschel, Nationalismus, Rassismus, Völkische Bewegung, Max Wundt, Geschichtstheoriee0000000000000000000000000197162Die Geschichte hat immer Recht6565https://beltz.de/die-geschichte-hat-immer-recht/CAM50478https://www.beltz.de/media/08/82/02/1748313384/9783593504780.jpeg?ts=1776231599InStockCAM50478e0000000000000000000000000197162PaperbackHeinrich Wolf, Willibald Hentschel, Theodor Fritsch, Völkische Bewegung, Max Wundt, Geschichtstheorie, Geschichtsschreibung, Nationalismus, Ludwig Schemann, Rassismus, NationalsozialismusBuchCampus Historische Studien1. Auflage, 2015978-3-593-50478-0{"extensions":[],"displayParent":false,"mainVariantId":"e0000000000000000000000000197162","configuratorGroupConfig":null,"displayCheapestVariant":false,"displayMainVariant":true}truetrueHeinrich Wolf, Nationalsozialismus, Geschichtsschreibung, Ludwig Schemann, Theodor Fritsch, Willibald Hentschel, Nationalismus, Rassismus, Völkische Bewegung, Max Wundt, Geschichtstheorie/Startseite/Startseite/Wissenschaft/Startseite/Wissenschaft/Geschichtee0000000000000000000000000000296e0000000000000000000000000000302e0000000000000000000000000000361e0000000000000000000000000118172e0000000000000000000000000000296e0000000000000000000000000118172e0000000000000000000000000000302CampusAuf welcher Grundlage stand die völkische Ideologie, die spätestens seit dem Ersten Weltkrieg großen Einfluss auf die Mitte der deutschen Gesellschaft nahm? Julian Köck korrigiert die bisherige Forschungsmeinung: Nicht auf die Rassenlehre oder den Antisemitismus stützte sich die Völkische Bewegung in erster Linie. Vielmehr waren es einheitsstiftende Geschichtsbilder - etwa die Begeisterung für das antike Griechenland -, die es den Völkischen ermöglichten, die heterogenen Elemente ihrer Weltanschauung zu überbrücken. Dabei ging es nicht darum, eine vergangene Zeit wiederauferstehen zu lassen, sondern die »ewigen Werte in der Geschichte« zu bestimmen und in ein Programm für die Zukunft umzuwandeln.65