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Sebastian Rahn, Marianne Lück-Filsinger und Kathrin Ramirez präsentieren in diesem Beitrag Ergebnisse des Forschungsprojekts „Potenziale und Bedingungen der Demokratiebildung in der OKJA“, das die Geschichte der offenen Arbeit im Saarland untersucht hat. Anlass war das 50-jährige Jubiläum des Verbandes saarländischer Jugendzentren in Selbstverwaltung. In dem Forschungsprojekt wurde eine Doppelperspektive eingenommen: Sowohl die Institutionengeschichte einzelner offener Jugendtreffs als auch die Nutzungserfahrungen junger Menschen in der OKJA wurden untersucht. Das Autorenteam gibt einen Überblick über die historische Entwicklung der OKJA im Saarland und ihre strukturellen Umbrüche. Es folgen eine Fallstudie zur Entstehungsgeschichte eines zunächst selbstverwalteten Jugendzentrums in Saarbrücken und eine aufschlussreiche Darstellung des Unterstützungs- und Konfliktdreiecks zwischen Stadtverwaltung, Fachkräften und Jugendlichen, des Widerstands gegen die Einrichtung durch Anwohner/innen und die z. T. unterstützende, z. T. vereinnahmende Begleitung des Gründungsprozesses durch jugendaffine Verbände und Organisationen. Schließlich wurden in dem Forschungsprojekt auch biografische Erfahrungen junger Menschen mit einem Jugendzentrum erhoben. Deutlich werden in dem Beitrag die Faktoren, die für den meist mehrjährigen Besuch des Jugendzentrums ausschlaggebend waren.
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