Das Waldsterben erschütterte die westdeutsche Gesellschaft in den 1980er-Jahren und beeinflusst die umweltpolitische Debatte bis heute. Jenseits der Frage, wie berechtigt das forstwissenschaftlich geprägte Katastrophenszenario war, gab es Anlass für eine der wirkmächtigsten Umweltdebatten der neueren deutschen Geschichte. Birgit Metzger erschließt in ihrer Studie das Waldsterben als historisches Phänomen im Kontext der gesellschaftspolitischen Situation der 1980er-Jahre, das quer durch alle Milieus und politischen Überzeugungen bis in die höchsten politischen Kreise Anknüpfungspunkte bot. Sie rekonstruiert Entstehung, Verlauf und Auswirkungen der Debatte und macht das Zusammenspiel von Forstwirtschaft, Medien, Umweltbewegung und politischen Akteuren sichtbar.
Die Arbeit wurde ausgezeichnet mit dem Preis der Monika-Glettler-Stiftung des Verbands der Freunde der Universität Freiburg e.V.
1. Auflage, 2015
Bindeart: Paperback Format: 142 x 213 x 42 mm Gewicht: 808 g Umfang: 665 Seiten
»"Erst Stirbt der Wald dann du" - ist eine aufschlussreiche Mentalitätsgeschichte der bundesdeutschen 70er und 80er Jahre.«
- MDR Figaro, 25.11.2015
»Ein wichtiger Beitrag zum expandierenden Forschungsfeld der Umweltzeitgeschichte.«
- H-Soz-Kult, 02.09.2015
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Die Arbeit wurde ausgezeichnet mit dem Preis der Monika-Glettler-Stiftung des Verbands der Freunde der Universität Freiburg e.V.68