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Ulrike Graff zeigt im ersten Beitrag anhand einer Szene an der Theke, wie die Offene Jugendarbeit für Jugendliche genderpädagogische Gelegenheitsstrukturen zur Verhandlung von Geschlechterfragen bereithält. Sie beschreibt und analysiert die Szene mit Mitteln der ethnografischen Feldforschung. Gegenstand des kurzen Gesprächs männlicher Jugendlicher und eines Pädagogen ist eine selbstbestimmte Thematisierung von Geschlechtsbestimmung unter Jungen anhand einer Abbildung der österreichischen Pop-Figur Conchita Wurst. Daraus leitet die Autorin Grundsätze für pädagogisches Handeln in einem anspruchsvollen und normativ aufgeladenen Feld ab. Graff formuliert anhand dieses Beispiels, was die spezifische Professionalität im Feld der Offenen Jugendarbeit ausmacht: Der Pädagoge ist zugleich wach, flexibel und zugewandt, aber auch von den Jugendlichen abgegrenzt.
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