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Pflege & Gesellschaft

Schmerzerfassung bei extrem unreifen Frühgeborenen

Zusammenfassung

Heute überleben Frühgeborene an der Grenze der derzeit definierten biologischen Lebensfähigkeit und werden auf neonatologischen Intensivstationen pflegerisch und medizinisch versorgt. Die Grenze der Lebensfähigkeit liegt aktuell bei einem Gestationsalter von 22 Wochen. Die Versorgung dieser extrem vulnerablen Patientengruppe stellt die Behandlungsteams vor multiple Herausforderungen. Die adäquate Schmerzerfassung in der Zeit der wochenlangen intensivmedizinischen und intensivpflegerischen Behandlung ist eine davon. Die Diskussion der Forschungsgemeinschaft über die zum Einsatz kommenden Schmerzerfassungsinstrumente für extrem kleine Frühgeborene (EWLB) wird dargestellt. Es wird beschrieben, welche Auswirkungen die Diskussion auf Entwicklung und Revision der Instrumente hat. Dies geschieht mit besonderem Fokus auf den kontrovers geführten Diskurs, dem der Einfluss des Gestationsalters auf eine adäquate Schmerzerfassung extrem unreifer Frühgeborener zugeschrieben wird. Anzeichen für Stress oder Schmerz sind bei Frühgeborenen nur schwer voneinander zu unterscheiden. Somit impliziert das sichere Erkennen von Schmerzenzeichen die Notwendigkeit einer hohen pflegfachlichen Expertise. Schmerzerfassungsinstrumente bedürfen deshalb einer guten Implementierung in neonatologischen Behandlungsteams.

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Beitrag
Schmerzerfassung bei extrem unreifen Frühgeborenen
Pflege & Gesellschaft (ISSN 1430-9653), Ausgabe 2, Jahr 2020, Seite 101 - 123

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Titel

Schmerzerfassung bei extrem unreifen Frühgeborenen

Zeitschrift

Pflege & Gesellschaft (ISSN 1430-9653), Ausgabe 2, Jahr 2020, Seite 101 - 123

DOI

10.3262/P&G2002101

Print ISSN

1430-9653

Verlag

Beltz Juventa

Autoren

Anne Schmitt / Janne Werner / Simone Hock

Schlagworte

Schmerzassessment
extrem unreife Frühgeborene
Gestationsalter
klinischer Nutzen
neonatologische Intensivpflege
Praktikabilität