Zeitschrift für Pädagogik

Anhörungen von Zeitzeug_innen und ihre Bedeutung für die Aufarbeitung sexueller Gewalt

Erziehungs- und kindheitstheoretische Perspektiven
Zusammenfassung

Zusammenfassung: Dieser Beitrag zielt darauf das Potenzial des Sprechens und Gehört Werdens hinsichtlich der Aufarbeitung sexueller Gewalt zu erkunden und fragt, ausgehend von erziehungs- und kindheitstheoretischen Perspektiven, systematisch nach der Bedeutung der Anhörungen von Zeitzeug_innen im Aufarbeitungsgeschehen. Auf der Basis von Sigfried Bernfeld und Micha Brumlik wird dabei zunächst argumentiert, dass sexuelle Gewalt nicht per se aus Erziehungsverhältnissen auszuklammern ist. Daran anschließend wird auf internationale Erfahrungen in Aufarbeitungskommissionen zu sexueller Gewalt in der Kindheit zurückgegriffen und diese systematisch mit der Bedeutung von Erinnern, Schweigen und Sprechen von Betroffenen verbunden. Abschließend werden die Bedeutung von Aufarbeitung für die Erziehungswissenschaft und die hier bislang weitgehend ausgeblendeten Themen sexuelle Gewalt und Sexualität entfaltet. Schlagworte: Sexuelle Gewalt, Aufarbeitung, Macht, Anhörungen, Sprache

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Beitrag
Anhörungen von Zeitzeug_innen und ihre Bedeutung für die Aufarbeitung sexueller Gewalt
Zeitschrift für Pädagogik (ISSN 0044-3247), Ausgabe 05, Jahr 2016, Seite 624 - 637

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Titel

Anhörungen von Zeitzeug_innen und ihre Bedeutung für die Aufarbeitung sexueller Gewalt

Zeitschrift

Zeitschrift für Pädagogik (ISSN 0044-3247), Ausgabe 05, Jahr 2016, Seite 624 - 637

DOI

10.3262/ZP1605624

Print ISSN

0044-3247

Verlag

Beltz Juventa

Autoren

Sophie Künstler / Sabine Andresen / Julia König

Schlagworte