Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation

"Wenn das rauskommt, das jemand Bücher liest, ist ja uncool."

Zusammenfassung

Seit PISA 2000 wendet sich die Forschung verstärkt der Frage zu, woraus die Unterschiede in der Lesekompetenz resultieren. Als mögliche Ursachen gelten differenziell ausgeprägte Lesemotivation und -aktivitäten. Diese zwei Variablen unterliegen zu Beginn der Jugend einem Wandel, und es ist wahrscheinlich, dass peers einen Einfluss darauf haben. Vermutlich gibt es zwei Einflussdynamiken: Zum einen könnten peers den Rückgang der Lesemotivation und des -verhaltens vermindern, zum anderen beschleunigen. Der Relevanz von peers in der Lesesozialisation geht Aufsatz nach. Er beginnt mit einer Übersicht über theoretische Vermutungen, der zweite Teil präsentiert empirische Befunde. Forschungsperspektiven werden am Ende skizziert.

Jetzt freischalten 9,98 €

Beitrag
"Wenn das rauskommt, das jemand Bücher liest, ist ja uncool."
ZSE Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation (ISSN 1436-1957), Ausgabe 02, Jahr 2010, Seite 181 - 194

Wie möchten Sie bezahlen?

Paypal
Handy

Sie erhalten den kompletten Artikel als PDF mit Wasserzeichen.

Titel

"Wenn das rauskommt, das jemand Bücher liest, ist ja uncool."

Zeitschrift

ZSE Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation (ISSN 1436-1957), Ausgabe 02, Jahr 2010, Seite 181 - 194

DOI

10.3262/ZSE1002181

Print ISSN

1436-1957

Verlag

Beltz Juventa

Autoren

Maik Philipp

Schlagworte

peers
Lesesozialisation
Lesemotivation
Lesekompetenz
Kindheit
Jugend