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Die 1937 gegründeten Adolf-Hitler-Schulen sollten als Ausleseschulen der Heranbildung des Führernachwuchses der NSDAP dienen. Sie unterstanden dem Reichsjugendführer Baldur von Schirach und dem Leiter der Deutschen Arbeitsfront und Reichsorganisationsleiter der NSDAP, Robert Ley. Anhand der meist unveröffentlichten Quellen stellt die vorliegende Untersuchung nicht nur die Geschichte der Adolf-Hitler-Schulen bis zum Kriegsende dar. Das Ziel dieser Schulen war es, den Schülern als „Söhne des Führers“ ein ausgeprägtes Elitebewusstsein zu vermitteln, indem die Erziehungs- und Unterrichtspraxis dezidiert danach ausgerichtet wurde: Führung und Gefolgschaft, Rassebewusstsein, Arbeits- und Bewährungseinsätze. Sie verfehlte – trotz der Kriegswirren – nicht ihre prägenden Auswirkungen auf die Charakterbildung der AHS-Schüler. Abschließend werden die Kampfeinsätze der Schüler in den letzten Monaten des Krieges dargestellt.
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Über Rainer Hülsheger

Rainer Hülsheger, Jg. 1943, war Lehrer an Hauptschulen in Köln und Aachen. Seit Jahren forscht und veröffentlicht er auf regionalhistorischem Gebiet der Nordeifel. Seit 2006 arbeitet er als Referent an der ehemaligen NS-Ordensburg Vogelsang in der Eifel, forscht und hält Vorträge zu Erziehungspraktiken der NS-Ordensburgen und Adolf-Hitler-Schulen.

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