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Wie verorten sich Jugendliche in der literalen Welt? Für die Literacyförderung und insbesondere für die Schule ist es unabdingbar zu wissen, was genau Jugendliche an Literalität anzieht und was genau sie aus welchen Gründen davon abhält. Der gesprächsanalytische Blick auf diskursiv realisierte Positionierungen zeigt u.a.: Literale Identitäten sind weitgehend von stereotypen Konzeptualisierungen dazu bestimmt, was »richtiges« Lesen und »richtiges« Schreiben ist. Die Jugendlichen nehmen damit nur einen Bruchteil ihrer literalen Praxis als Literalität wahr. Dies schränkt ihre literalen und letztlich ihre bildungsspezifischen Handlungsmöglichkeiten ein.
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Über Esther Wiesner

Esther Wiesner, Prof. Dr. phil., ist Leiterin der Professur Deutschdidaktik und Mehrsprachigkeit im Kindesalter an der Pädagogischen Hochschule FHNW sowie Leiterin der Vertiefungsrichtung Fachdidaktik Schulsprache Deutsch im Joint Degree Masterstudiengang Fachdidaktik am Institut für Bildungswissenschaften der Universität Basel. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind die sprachliche und literale Bildung junger Kinder, die Interaktionsforschung sowie die historische Deutschdidaktik.

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