Dieses Buch geht mithilfe einer anthropologischen Bildungsforschung von narrativen Interviews den Fragen nach, warum Menschen sich in und durch Katastrophen bilden, welche Inhalte und Formen dabei wichtig sind und welche Ziele sie hierbei verfolgen.
Katastrophenbildung ist eine Antwort auf die Entsicherung durch die Katastrophe, eine Suche nach einer neuen Bewohnbarkeit der Welt und des Selbst. Diese Suche zeigt sich als körperlicher und sozialer Prozess, als Versuch des Beschreibens und Verstehens sowie als Orientierung und Zukunftsentwurf. Dabei lassen sich unterschiedliche Bildungsformen unterscheiden: nostalgische und solidarische, pragmatische und emanzipative, humanitäre und existenzielle.
1. Auflage, 2025
Bindeart: E-Book/pdf Umfang: 294 Seiten Verlag: Beltz Juventa
Jörg Zirfas, Dr. phil., ist Professor für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Pädagogische Anthropologie an der Universität zu Köln, Vorsitzender der Gesellschaft für Historische Anthropologie (FU Berlin) und Mitglied der Arbeitskreise Kritische Lebenskunst (Berlin) und Pädagogik und Vulnerabilität (Köln). Arbeitsschwerpunkte: Pädagogische und Historische Anthropologie, Bildungsphilosophie, Kulturelle Bildung, Kritische Lebenskunst und Vulnerabilität.
Moritz Krebs, Dr. phil., ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Arbeitsbereich Allgemeine Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Pädagogische Anthropologie an der Universität zu Köln. Arbeitsschwerpunkte: Pädagogische Anthropologie, Bildungs- und Erziehungsphilosophie, Materialistische Theoriebildung, kritische Pädagogik.
Timur Rader ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Arbeitsbereich Allgemeine Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Pädagogische Anthropologie an der Universität zu Köln und Mitglied des Arbeitskreises Pädagogik und Vulnerabilität (Köln). Arbeitsschwerpunkte: Pädagogische Anthropologie, Social Media, Vulnerabilität.
Tim Schmidt, Dr. phil., Lehrkraft für besondere Aufgaben am Arbeitsbereich Allgemeine Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Pädagogische Anthropologie an der Universität zu Köln. Arbeitsschwerpunkte: anthropologische und transformatorische Bildungsforschung, Biographieforschung, Umgang mit Krisenerfahrungen: Klima, Migration, Sucht.
Birgit Schulz, Verwaltungsfachangestellte am Arbeitsbereich Allgemeine Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Pädagogische Anthropologie und am Lehrbereich Deutsch als Fremdsprache (DaF) an der Universität zu Köln. Diplomstudium im Studiengang Übersetzen und Dolmetschen mit den Ausgangssprachen Englisch und Spanisch an der Fakultät für Informations- und Kommunikationswissenschaften der Fachhochschule Köln (heute TH Köln). Arbeitsschwerpunkte: Pädagogische Anthropologie, Kritische Lebenskunst, Ökologische Bildung.
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Katastrophenbildung ist eine Antwort auf die Entsicherung durch die Katastrophe, eine Suche nach einer neuen Bewohnbarkeit der Welt und des Selbst. Diese Suche zeigt sich als körperlicher und sozialer Prozess, als Versuch des Beschreibens und Verstehens sowie als Orientierung und Zukunftsentwurf. Dabei lassen sich unterschiedliche Bildungsformen unterscheiden: nostalgische und solidarische, pragmatische und emanzipative, humanitäre und existenzielle.47.99