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Das Feld der Pädagogik der frühen Kindheit hat zuletzt einen erheblichen Bedeutungszuwachs erfahren. Die vielfältigen Reformen beinhalten progressive Momente, es gehen mit ihnen aber auch ein gesteigerter verwertungsorientierter Zugriff auf Kindheit sowie eine zunehmende Ökonomisierung des Bereichs einher. Aus kapitalismustheoretischer Perspektive können diese krisenbedingten Veränderungen als funktionales Erfordernis eines neuen Akkumulationsregimes dechiffriert werden. ›Frühkindliche Bildung‹ dient dabei als ideologische Leerformel. Dieses Buch analysiert Genese und Geltung der Frühpädagogik im Kapitalismus und beleuchtet gesellschaftliche Funktionen sowie pädagogische Implikationen ›frühkindlicher Bildung‹.
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Über Simon Kunert

Simon Kunert, wissenschaftlicher Mitarbeiter in der AG Allgemeine Erziehungswissenschaft mit Berücksichtigung der Genderperspektiven an der Fakultät für Bildungswissenschaften der Universität Duisburg-Essen. Arbeitsschwerpunkte: Kritische Erziehungs- und Bildungstheorie, Pädagogische Anthropologie, Pädagogik der frühen Kindheit, Analyse neoliberaler Bildungspolitik

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