Kultur lässt sich in einem weiten Sinn als »Lebenspraxis« verstehen, die neben der regionalen bzw. nationalen oder religiösen Herkunft durch viele weitere Aspekte geprägt wird. Das modular aufgebaute und durch umfangreiches Online-Material ergänzte Praxisbuch bietet die Basis zur Gestaltung von bedarfsorientierten Fortbildungen für Fach- und Lehrkräfte in Kitas und Schulen. Ziel ist, dass sich Fach- und Lehrkräfte ihrer eigenen soziokulturellen »Normalität« bewusster werden und lernen, kulturelle Vielfalt als Ressource zu nutzen und gegen Ausgrenzungen präventiv und aktiv vorzugehen. Dies fördert die physische und psychische Gesundheit aller Beteiligten.
1. Auflage, 2025
Bindeart: Buch, broschiert Format: 153 x 232 x 12 mm Gewicht: 300 g Umfang: 185 Seiten Verlag: Beltz Juventa
»Insgesamt ist das Praxisbuch eine wertvolle Handreichung mit ausgearbeiteten Fortbildungseinheiten für die Durchführung von Fortbildungen zu migrationssensiblem Handeln. Die Autor*innen geben nicht nur eine Einführung in die Themenschwerpunkte, sondern ihr Wissen sowie ihre Methoden an Fort- und Weiterbildner*innen weiter. Des Weiteren regen sie nicht nur Teilnehmer*innen mit ihren didaktischen Impulsen zur Reflexion an, sondern auch die Professionell durchführenden.«
Prof. Dr. Dr. Jan Ilhan Kizilhan ist international anerkannter Experte der Transkulturellen Psychiatrie, kultursensiblen Psychotherapie, Traumatologie, Migration und Minderheitenreligionen. Er studierte Psychologie, Soziologie und Iranistik in Bochum, Köln, Göttingen, Konstanz und Washington und ist Professor für Gesundheitswissenschaften, Psychologie und Migration. Er ist Leiter des Studiengangs Psychische Gesundheit und Sucht an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg. Kizilhan ist zudem Dekan des Instituts für Psychotherapie und Psychotraumatologie an der Universität Duhok/Irak und Leiter der transkulturellen psychosomatischen Abteilung in der Klinik MediClin in Donaueschingen. Er ist Autor zahlreicher Bücher und internationaler Publikationen.
Claudia Klett, Dipl.-Päd., ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Transkulturelle Gesundheitsforschung der Dualen Hochschule Baden-Württemberg. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Gewaltprävention für Familien und Kinder und Traumapädagogik in transkulturellen Kontexten.
Prof. Dr. Lydia Maidl, Professorin für Fundamentaltheologie an der LMU München. Ihr Arbeits- und Forschungsschwerpunkt ist Spiritual Care, insbesondere Spiritual Care transkulturell, Spiritual Care und Trauma, Spiritual Care in der Kinderhospizarbeit sowie Spiritualität und Kunst. Weiterbildungen in Psychodrama, Monodrama und Traumapädagogik.
Florian Steger (M.A.) ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Transkulturelle Gesundheitsforschung (ITG) an der Dualen-Hochschule Baden-Württemberg (DHBW). Seine Arbeits- und Interessensschwerpunkte sind Erwachsenenbildung sowie digitale Bildung und Radikalisierungs-/Extremismusprozesse sowie die Prävention dergleichen.
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