Das Kurzlehrbuch stellt Fragen nach konkreten Herausforderungen und pädagogischen Konzepten und liefert Antworten, die die praktische Auseinandersetzung im Unterricht vereinfachen und das Phänomen als Chance begreifen lassen.
Aus dem Inhalt
- Perspektiven der Migrationspädagogik
- Migrationshistorischer Überblick
- Interkulturelle Ansätze
- Die Sprache(n) der Migrationsgesellschaft
- Wege aus dem Rassismus
1. Auflage, 2010
Bindeart: Buch, broschiert Format: 196 x 251 x 12 mm Gewicht: 462 g Umfang: 192 Seiten Verlag: Beltz
»Das Lehrbuch "Migrationspädagogik" ist ein wichtiger Ansatz dafür, dass Lernen, ob in der Schule, Hochschule oder im Alltag, darauf angewiesen ist, die gesellschaftliche Wirklichkeit zu reflektieren; denn "Migration ist eine universelle Praxis, eine allgemeine menschliche Handlungsform". Die im Buch jeweils als Schlüsselbegriffe, Merksätze, Fragenkataloge und Statistiken ausgewiesenen, drucktechnisch herausgehobenen Kästen erleichtern es dem Lerner, es als Handbuch zu benutzen und die bereit stehenden Online-Materialien zusätzlich heranzuziehen.«
- socialnet.de
»Das Lehrbuch ist besonders lerntauglich durch die durchgängige Präsentation von Tabellen und Schaubildern, von Definition, Beispielen und weiterführender Literatur, außerdem Reflexions- und Arbeitsfragen.«
- Zeitschrift für Bildungsverwaltung
»Verdichtet und anschaulich umreißt das Buch in verschiedenen ExpertInnenbeiträgen (Mecheril, Varela, Dirim und andere) das Thema Migration, erklärt Begriff, analysiert Probleme und verweist auf Lösungen.«
Paul Mecheril ist Professor für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Migration an der Universität Bielefeld. Er studierte an den Universitäten Trier, Bielefeld, Wien und Münster Psychologie und Philosophie. An der Universität Münster promovierte er im Fach Psychologie, an der Universität Bielefeld habilitierte er sich im Fach Erziehungswissenschaft. Von März 2008 bis September 2011 hatte er an der Universität Innsbruck am Institut für Erziehungswissenschaft die Universitäts-Professur für Interkulturelles Lernen und Sozialer Wandel inne. Von Oktober 2011 bis Juni 2019 war er Professor für Migration und Bildung am Institut für Pädagogik der Carl von Ossietzky Universität in Oldenburg und leitete dort das Center for Migration, Education and Cultural Studies.
Claus Melter ist Professor an der Hochschule Bielefeld mit den Schwerpunkten diskriminierungs- und rassismuskritische Soziale Arbeit, Menschenrechtsorientierung sowie Forschungen zur Rolle von Bildung und Sozialer Arbeit im deutschen Kolonialismus und Nationalsozialismus.
María do Mar Castro Varela ist Professorin für Allgemeine Pädagogik und Soziale Arbeit an der Alice-Salomon-Hochschule Berlin. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zähen u.a. die Postkoloniale Theorie und die Kritischen Bildungswissenschaften.