Gemeinsam leben | BELTZ

Gemeinsam leben

Kritik der Inklusionskritik

Eine diskursanalytische Untersuchung zentraler Argumente gegen Inklusion
Zusammenfassung


Peter Tiedeken setzt die Kritik der Inklusionskritik auf Basis einer Diskursanalyse fort. Dabei weist er auf den in der Tat merkwürdigen Umstand hin, dass von inklusionsskeptischer Seite die Allgemeine Schule als Institution gewertet wird, vor der es gilt, so manche(n) Schüler zu schützen. Diese offenbare Gefährlichkeit von Schule genügt dabei als Begründung "für einen Schonraum", dessen positive Qualität weitgehend unbestimmt bleibt. "Die Gnade aus der Bildungskonkurrenz der allgemeinbildenden Schulen entlassen zu werden, um in einem ´Schutzraum´ individuelle Förderung zu erhalten" geht einher mit eklatanter Bildungsbenachteiligung - eine Erkenntnis, die in seltsamer Umkehr der Perspektive dann keineswegs den Verhältnissen der Allgemeinen Schule angelastet wird. Nichtsdestotrotz ist eine Auseinandersetzung mit den kritischen Argumenten unverzichtbare Notwendigkeit einer sich selbst als kritisch verstehen wollenden inklusionstheoretischen Perspektive.

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Beitrag
Kritik der Inklusionskritik
Gemeinsam leben (ISSN 0943-8394), Ausgabe 04, Jahr 2018, Seite 224 - 233

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Titel

Kritik der Inklusionskritik

Zeitschrift

Gemeinsam leben (ISSN 0943-8394), Ausgabe 04, Jahr 2018, Seite 224 - 233

DOI

10.3262/GL1804224

Print ISSN

0943-8394

Verlag

Beltz Juventa

Autoren

Peter Tiedeken

Schlagworte