PÄDAGOGIK | BELTZ

PÄDAGOGIK

Gewaltprävention

Moderation: Peter Kalb

Gaby Klewin/Klaus-Jürgen Tillmann
Beleidigungen, Mobbing, Prügeleien
Der erziehungswissenschaftliche Blick auf Schülergewalt

Diskussionen über Schülergewalt sind nicht selten emotional aufgeladen. Für eine ruhige und fundierte Diskussion ist deshalb eine Sichtung der wichtigsten Erkenntnisse auf diesem Gebiet von Bedeutung. Was wird unter Gewalt verstanden? Was wissen wir über die Häufigkeit und die Erscheinungsformen von Schülergewalt? Was wirkt gewaltfördernd und was -mindernd? Welche Empfehlungen für die Praxis sind begründet?

Joachim Bauer
Aggression und Friedenskompetenz aus Sicht der Hirnforschung

Welchen Regeln folgt die Aggression? Welche Erfahrungen und Hilfestellungen brauchen Kinder und Jugendliche, um den neurobiologischen Aggressionsapparat mäßigend zu beeinflussen und Friedenskompetenz zu entwickeln? Neuorobiologische Erkenntnisse können helfen, pädagogische Konsequenzen für die Schule zu formulieren.


Birte Friedrichs
Der Klassenrat
Schülerbeteiligung ist eine Möglichkeit der Gewaltprävention

Gewalt hat eine Vorgeschichte. Bevor es zu offener Aggression und Mobbing kommt, gibt es Spannungen, Missverständnisse, kleinere Ärgereien, vorübergehende Missverständnisse. Wie können solche Anfänge frühzeitig entdeckt und ins Gespräch gebracht werden? Was kann ein Klassenrat zu dieser Form der Gewaltprävention beitragen? Welche Rollen, Regeln und Instrumente haben sich bewährt, wenn Schüler beteiligt werden sollen?


Peer Kaeding/Sabine Franke/Caroline Becker
Wie Lehrkräfte Konflikte bearbeiten können
Methoden, die jeder anwenden kann …

Die Rolle der helfenden dritten Kraft in Konflikten gehört zum Pädagogen-Alltag. Welche Methoden gehören zur Grundausstattung für alle Fälle? Welche Rollen gibt es bei der Bearbeitung von Konflikten und wie finde ich dabei eine klare Rolle? Welche Haltung ist Voraussetzung? Der Beitrag bietet Methoden an zur Deeskalation, zur Intervention, zur Strukturierung von Gesprächen und zur Protokollation.


Christian Böhm       
Soziale Trainingskurse für gewalttätige Schüler und Schülerinnen
Welche Maßnahmen sind erforderlich, verfügbar und wirksam?

Bei gewalttätigen Schülerinnen und Schülern sind besondere Maßnahmen erforderlich. Welche Angebote sind wann erforderlich, welche Maßnahmen sind wirkungsvoll und wie kann eine Schule beispielsweise die Teilnahme an sozialen Trainingskursen ermöglichen? Wie sieht eine Intervention bei Gewaltvorgängen an Schulen aus? Was leisten diese Kurse und was können sie bewirken? Beispiele zeigen die Potentiale sozialer Trainingskurse.


Helmolt Rademacher
Programme für Gewaltprävention und -intervention
Angebote, Zielbestimmungen, Wirkungen

Gewalt ist ein drängendes Problem, das konsequentes Handeln erfordert. Dieser Problemsituation steht eine Vielzahl von Programmen gegenüber, die Hilfen zur Intervention in akuten Situationen anbieten, aber auch bei der Prävention helfen wollen. Welche Programme gibt es? Was sind die Schwerpunkte, was die Zielrichtung und was die erwartbaren Wirkungen? Der Überblick eines Experten soll eine erste Orientierung ermöglichen.


Peter Daschner   
Mehr Prävention, gezielte Intervention und vor allem: Kooperation
Das Hamburger »Handlungskonzept gegen Jugendgewalt« wird weiterentwickelt

Die einzelne Schule ist in der Regel überfordert, wenn Schülerinnen und Schüler durch massives gewalttätiges Verhalten auffallen. Wie ein Projekt gegen Jugendgewalt alle Verantwortlichen der Region zu einer institutionalisierten Arbeit zusammenbringen kann, das wird seit fünf Jahren in Hamburg erprobt. Was sind die Problemlagen? Welche Bestandteile und Prinzipien liegen dem Handlungskonzept zu Grunde? Welche neuen Akzente werden gesetzt?

Beitrag

Heinz Klippert
Kooperatives Lernen
Anregungen zum Aufbau von Teamfähigkeit in der Klasse

Serie

Inklusion
3. Folge

Christoph Walther
Schulentwicklung unter inklusivem Vorzeichen
Von Berührungsängsten über Integrationsklassen zur Inklusion – ein langer Weg zum gemeinsamen Lernen

Bildungspolitik

Sven Lehmann
Operation Beutelsbach
Überrumpeln war gestern – Wir. Sind. Die Bundeswehr.

Rezensionen

Stefanie Nickel
Gut unterrichten

Jörg Schlömerkemper
Empfehlungen

Magazin

Reformschule – was ist das? • Geringe Jugendarbeitslosigkeit • »Jugend forscht« geht in die 48. Runde • Jugendliche unterstützen Vorschulkinder beim Spracherwerb • Jedes siebte Kind ohne Frühstück • Die Bedeutung der künstlerischen Fächer an den Gymnasien sinkt • Europäischer SchulmusikPreis 2013 • Mangelnde Lese- und Rechtschreibkompetenz • Immer mehr Azubis entscheiden sich für Pflegeberufe • Deutscher Gründerpreis 2013 • Thüringen will mehr junge Lehrer einstellen • Ostdeutsche Schüler lernen mehr im Geschichtsunterricht • Kulturelles Interesse der Jugendlichen gesunken • Unterschätzt • Materialien • Termine

PS

Reinhard Kahls Kolumne
Das große Dunkel

PÄDAGOGIK ist die führende schulpädagogische Fachzeitschrift in Deutschland. PÄDAGOGIK bietet in einem ausführlichen Themenschwerpunkt praxisnahe Informationen und Materialien zur Gestaltung von Unterricht und Schule. PÄDAGOGIK bietet in jedem Heft die Rubriken Bildungspolitik, PÄDAGOGIK · KONTROVERS, Rezensionen, einen Serienbeitrag und einen aktuellen Magazinteil.  

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Magazinteil: Dr. Erik Zyber

Rezensionen: Dr. Jan-Hendrik Hinzke, Prof. Dr. Matthias Trautmann, Dr. Doris Wittek

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Gestaltung:
Herstellung: Hannelore Molitor
Satz: Lelia Rehm

ISBN: 0933-422X

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Pädagogik 11/2012

Gewaltprävention
Zeitschrift Bestell-Nr.:0
Erschienen:11/2012
Aktuell nicht verfügbar
Zeitschrift
6,50 € inkl. Mwst.