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Wie werden sexualisierte Gewaltkonstellationen in evangelischen Kirchengemeinden, Kindertagesstätten und der Jugendarbeit aufgearbeitet? Dieser Frage wurde im Rahmen des Forschungsverbundes „Aufarbeitung von sexualisierter Gewalt und anderen Missbrauchsformen in der Evangelischen Kirche und Diakonie in Deutschland“ (ForuM) zwischen 2020 und 2024 in einem der Teilprojekte nachgegangen. Zentrale Ergebnisse des Projektes werden im vorliegenden Band vertiefend vorgestellt und dahingehend diskutiert, welchen Logiken die Aufarbeitungspraxis unterliegt und wie die beteiligten Akteur*innen Aufarbeitung in ihren unterschiedlichen Ausprägungsformen (institutionell, organisational, individuell, rechtlich, öffentlich-medial, wissenschaftlich) erleben und verstehen. Dadurch lassen sich systematische Einsichten gewinnen, inwieweit Aufarbeitung, gerade in gesellschaftlichen Großorganisationen wie der evangelischen Kirche, in Zukunft befördert und gestaltet werden kann – und welche Spannungsfelder und Konfliktlinien dabei besonders berücksichtigt werden sollten.
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Über Fabian Kessl

Fabian Kessl, Dr., Professur für Sozialpädagogik an der Bergischen Universität Wuppertal, Fakultät für Human- und Sozialwissenschaften, Institut für Erziehungswissenschaft. Arbeitsschwerpunkte: Transformation des wohlfahrtsstaatlichen Arrangements, insbesondere der Bildungs-, Erziehungs- und Sorgeinstanzen (neue Mitleidsökonomie; Sozialraumarbeit/Sozialraumforschung; Grenzbearbeitung) und sozialpädagogische Theoriebildung.

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