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Michel Foucault hat in seiner Vorlesungsreihe am Collège de France im Studienjahr 1977/78 die Genealogie des modernen Staates in den Mittelpunkt seiner Betrachtungen gestellt. Schlüsselbegriff dieser Untersuchungsperspektive war die Regierung: »La Gouvernementalité«. Als »Regierung« fasst Foucault dabei nicht nur Fragen der institutionalisierten Herrschaftsformen moderner Staatlichkeit, sondern gerade auch unterschiedliche Formen der Führung von Menschen (Selbst- wie Fremdführung). Studien zur Gouvernementalität verdeutlichen den Erkenntniswert einer solchen machtanalytischen Vorgehensweise für unterschiedliche sozial- und kulturwissenschaftliche Forschungsfelder. Mit der vorliegenden Studie wurde 2005 erstmals systematisch eine solche Gouvernementalität in Bezug auf die Felder der Sozialen Arbeit vorgelegt. Die aktualisierte Neuauflage ergänzt zudem die Studie um ein ausführliches Nachwort zur Historisierung der Erstauflage.
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Über Fabian Kessl

Fabian Kessl, Dr., Professur für Sozialpädagogik an der Bergischen Universität Wuppertal, Fakultät für Human- und Sozialwissenschaften, Institut für Erziehungswissenschaft. Arbeitsschwerpunkte: Transformation des wohlfahrtsstaatlichen Arrangements, insbesondere der Bildungs-, Erziehungs- und Sorgeinstanzen (neue Mitleidsökonomie; Sozialraumarbeit/Sozialraumforschung; Grenzbearbeitung) und sozialpädagogische Theoriebildung.

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