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Bei der Behandlung und Diagnostik von Überlebenden des islamisierten Terrors mit Posttraumatischer Belastungsstörung, wie im Fall der ezidischen Frauen, spielen kulturelle und sozialpolitische Aspekte, das Verständnis und die Verarbeitung von Krankheiten sowie transgenerationale, kollektive und individuelle Traumata eine entscheidende Rolle. Zudem sind alternative Therapieansätze mit interdisziplinärer und kultursensitiver Ausrichtung von großer Bedeutung, in denen Psychiater:innen, Psychotherapeut:innen und Sozialarbeitende eng mit anderen Berufsgruppen zusammenarbeiten und die kulturelle Prägung der Patient:innen respektieren und in die Behandlung einfließen lassen.
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Über Jan Ilhan Kizilhan

Prof. Dr. Dr. Jan Ilhan Kizilhan ist international anerkannter Experte der Transkulturellen Psychiatrie, kultursensiblen Psychotherapie, Traumatologie, Migration und Minderheitenreligionen. Er studierte Psychologie, Soziologie und Iranistik in Bochum, Köln, Göttingen, Konstanz und Washington und ist Professor für Gesundheitswissenschaften, Psychologie und Migration. Er ist Leiter des Studiengangs Psychische Gesundheit und Sucht an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg. Kizilhan ist zudem Dekan des Instituts für Psychotherapie und Psychotraumatologie an der Universität Duhok/Irak und Leiter der transkulturellen psychosomatischen Abteilung in der Klinik MediClin in Donaueschingen. Er ist Autor zahlreicher Bücher und internationaler Publikationen.

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