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In der Diskussion um den Kinderschutz konzentrierten sich Analysen und Entwicklungen bislang vor allem auf Handlungen, die unmittelbar gegen das Kind gerichtet sind. Familientragödien oder Beziehungsdramen – wie innerfamiliäre Tötungsdelikte im Zusammenhang mit Beziehungskonflikten, Trennung und Scheidung in der Öffentlichkeit bezeichnet werden – wurden bislang selten als Herausforderung für die Jugendhilfe wahrgenommen. Dabei sind bei einem Großteil der Fälle Kinder mit betroffen. Anhand von 14 Interviews mit Menschen, die als Kinder, Jugendliche oder junge Volljährige ein innerfamiliäres Tötungsdelikts überlebt haben, werden in diesem Buch ihre Erfahrungen und Hilfebedarfe dargestellt und die wichtigsten Handlungsfelder für professionell Helfende aufgezeigt.
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Über Susanne Heynen

Susanne Heynen, Jg. 1960, Dr. phil., Ergotherapeutin und Dipl.-Psychologin, seit 2016 Leiterin des Jugendamtes Stuttgart, 1994 -2016 Mitarbeiterin der Sozial- und Jugendbehörde der Stadt Karlsruhe (1994 Psychologische Beratung beim Psychosozialen Dienst, 1999 Leiterin des Kinderbüros, 2007 Leiterin des Jugendamts). Darüber hinaus ist sie Referentin, Fachautorin und Mitglied in verschiedenen Gremien mit den Schwerpunkten Jugendhilfe, Kinderschutz, häusliche und sexualisierte Gewalt sowie Initiatorin und zusammen mit Frauke Zahradnik Projektleiterin des vorliegenden Forschungsprojekts zu innerfamiliären Tötungsdelikten.

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Über Frauke Zahradnik

Frauke Zahradnik, Jg. 1971, Diplom-Sozial-Pädagogin, Dr. rer. soc, ist Referentin für Fachschulen für Sozialpädagogik der Erzdiözese Freiburg. Zuvor war sie Leiterin des Kinderbüros (Büro für Kinder, Jugend und Familie) der Stadt Karlsruhe mit den Aufgaben Kinderinteressenvertretung, Kinder- und Jugendschutz, Familienbildung, Bündnis für Familie. Ihr Arbeitsschwerpunkt war die Koordination der Frühen Hilfen in Karlsruhe (hier Frühe Prävention genannt) und die Qualitätsentwicklung des Netzwerks Frühe Prävention. Sie begleitete zahlreiche Forschungsprojekte in Kooperation mit der PH Karlsruhe und der Hochschule Ludwigsburg. Gemeinsam mit Susanne Heynen leitete sie von 2014 bis 2016 das Forschungsprojekt innerfamiliäre Tötungsdelikte.

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