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Die »gute Mutter« gilt als ungebrochene soziale Norm, jedoch mit zunehmend paradoxem Gehalt: Traditionelle Weiblichkeitszuweisungen und Egalitäts- wie Erwerbsgebote stehen neben- wie gegeneinander. Doch welche Sinngehalte dieses normativ überfrachteten gesellschaftlichen Wissensvorrats zu Mutterschaft schlagen sich überhaupt in den Orientierungen von Müttern nieder? Geraten Mütter angesichts widersprüchlicher Anforderungen an sie in Dilemmata? Sabine Dreßler hat Gruppendiskussionen mit Müttern in Ost und West und mit unterschiedlichem Bildungs- und Familienstand geführt und mittels der dokumentarischen Methode ausgewertet. Ein zentrales Ergebnis ihrer originellen Studie ist die große empirische Variationsbreite des Orientierungswissens unter Müttern, welche die wissenschaftliche Debatte zu Mutterschaft nicht vermuten ließ.
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Über Sabine Dreßler

Sabine Dreßler, Jahrg. 1979, ist Soziologin und Prosaautorin. Wissenschaftlich wie literarisch arbeitet sie zu den Themen Gender, Elternschaft, Familie und lotet dabei Grenzen und mögliche Grenzüberschreitungen aus. Neben der Erforschung des Orientierungswissens von Müttern widmet sie sich auch in ihrer Novelle »Therese« (zwiebook Verlag) dem Thema Mutterschaft: Hier scheitert die Protagonistin glanzvoll an dem Ideal der »guten Mutter«. Dreßler bildet zur Zeit angehende Erzieher*innen an einer berufsbildenden Schule aus.

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