Betrifft Mädchen

Wenn Mädchen* aus dem Rahmen fallen

Ein Plädoyer für mehr parteiliche Instanzen in der Sozialen Arbeit
Zusammenfassung

Wenn wir gefragt werden: "Was macht´n Ihr eigentlich beruflich?" Dann sagen wir immer: "Parteiliche, offene Mädchen*arbeit". "Und was macht man da so?" Wir machen offene Sozialarbeit. Das heißt, wir arbeiten niedrigschwellig, mit Komm-Struktur, auf der Basis von Freiwilligkeit. Zu uns kommen "nur" Mädchen* und junge Frauen* - das ist das vermeintlich Besondere. Wir haben ein offenes Haus, regelmäßige Angebote, wir spielen und quatschen, führen Projekte durch und manches mehr. Bei Problemlagen beraten wir individuell und vermitteln mitunter weiter. Offene Jugendarbeit ist freizeitpädagogisch und "bildungsorientiert". Und da gibt es klare Grenzen. Wenn die "echten" Probleme Bearbeitung verlangen, sind wir raus. Bei uns wird oft die Basis zum Reden über Schwierigkeiten gelegt, uns kann man vertrauen, weil hier ja alles ganz freiwillig ist. Hier gibt es freie Zeit, hier sind offene Ohren, die nicht an feste Vorgaben und Summen gebunden sind, hier gibt es keinen Druck, hier muss man nix.

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Beitrag
Wenn Mädchen* aus dem Rahmen fallen
Betrifft Mädchen (ISSN 1438-5295), Ausgabe 03, Jahr 2017, Seite 115 - 119

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Titel

Wenn Mädchen* aus dem Rahmen fallen

Zeitschrift

Betrifft Mädchen (ISSN 1438-5295), Ausgabe 03, Jahr 2017, Seite 115 - 119

DOI

10.3262/BEM1703115

Print ISSN

1438-5295

Verlag

Beltz Juventa

Autoren

Cato Schirmer / Sharon Kluth

Schlagworte