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Betrifft Mädchen

"Mit gepacktem Rucksack" - Mädchen in stationären Erziehungshilfen

Zusammenfassung

Gut 200.000 Kinder und Jugendliche leben gegenwärtig bundesweit in Pflegefamilien, Heimen, Wohngruppen oder in anderen sozialpädagogisch betreuten Wohnformen der Hilfen zur Erziehung. 42 % davon sind Mädchen (vgl. AKJstat 2017). Sie wachsen vorübergehend oder auf Dauer außerhalb ihrer Herkunftsfamilien auf, weil diese eine förderliche Erziehung nicht ausreichend sicherstellen konnten und/oder weil die Mädchen Schutz vor Gewalt, sexuellem Missbrauch oder Vernachlässigung in ihren Familien benötigen. Insbesondere von innerfamiliärem sexuellem Missbrauch sind Mädchen häufiger betroffen als Jungen, so dass die stationären Hilfen für sie als Zufluchts- und sicherer Lebensort von besonderer Bedeutung sind (vgl. Hartwig 2013). Was kennzeichnet die Lebens- und Problemlagen von Mädchen in stationären Hilfen? Welche Bedeutung haben aktuelle Entwicklungen speziell für diese Zielgruppe? Und wie kann eine genderreflexive und -gerechte Praxis in der Heimerziehung aussehen? Diesen Fragen geht der Beitrag nach.

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Beitrag
"Mit gepacktem Rucksack" - Mädchen in stationären Erziehungshilfen
Betrifft Mädchen (ISSN 1438-5295), Ausgabe 04, Jahr 2017, Seite 148 - 151

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Titel

"Mit gepacktem Rucksack" - Mädchen in stationären Erziehungshilfen

Zeitschrift

Betrifft Mädchen (ISSN 1438-5295), Ausgabe 04, Jahr 2017, Seite 148 - 151

DOI

10.3262/BEM1704148

Print ISSN

1438-5295

Verlag

Beltz Juventa

Autoren

Monika Weber / Stefanie Kirchhart

Schlagworte