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Sozialpädagogische Handlungsansätze: Jungenpädagogik in empirisch-rekonstruktiver Perspektive

Zusammenfassung

Basierend auf empirischem Material aus der wissenschaftlichen Begleitung des Programms Neue Wege für Jungs, hinterfragt Jürgen Budde die Effekte von Jungenpädagogik und er stellt die Frage, ob die Jungenarbeit ihren eigenen Ansprüchen gerecht wird. Dabei betrachtet er die pädagogische Praxis insgesamt und die methodische Umsetzung im Besonderen. Er unterscheidet zwischen einer identitätsorientierten und einer identitätskritischen Jungenpädagogik. U.a. stellt der Autor fest, dass es in der Jungenarbeit durchaus zu Remaskulinisierungen kommen kann, die konzeptionell gar nicht eingeplant sind. Er analysiert entsprechende Situationen aus der jungenpädagogischen Praxis. Der Autor empfiehlt, in der Jungenarbeit normative Ziele in Bezug auf Männlichkeit zurückzustellen und an den tatsächlichen Themen von Jungen zu arbeiten. Anstatt moralische Belehrungen zu versuchen oder Remaskulinisierungen vorzunehmen sollten die Männlichkeitskonzeptionen der Jungen selbst Ausgangpunkt von Jungenpädagogik sein.

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Beitrag
Sozialpädagogische Handlungsansätze: Jungenpädagogik in empirisch-rekonstruktiver Perspektive
deutsche jugend (ISSN 0012-0332), Ausgabe 5, Jahr 2012, Seite 201 - 207

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Titel

Sozialpädagogische Handlungsansätze: Jungenpädagogik in empirisch-rekonstruktiver Perspektive

Zeitschrift

deutsche jugend (ISSN 0012-0332), Ausgabe 5, Jahr 2012, Seite 201 - 207

DOI

10.3262/DJ1205201

Print ISSN

0012-0332

Verlag

Beltz Juventa

Autoren

Jürgen Budde

Schlagworte