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Deutsche Jugend

Kommunale Jugend(hilfe)politik

Zusammenfassung

Im Fokus - bezogen auf die niederrheinische Großstadt Mönchengladbach - des Beitrages stehen Versuche der Kommunalverwaltung, Vertreter von Verbänden und politischen Parteien im Jugendhilfeausschuss Steuerungsmöglichkeiten zu nehmen, indem eine systematische, für Transparenz sorgende Jugendhilfeplanung kaum noch stattfindet. Dargestellt wird auch eine tendenzielle Marginalisierung der Jugendarbeit durch jahrelange Mittelstagnation unter dem Eindruck explodierender Kosten bei den Hilfen zur Erziehung und im Kitabereich. Deutlich wird auch, dass die Vertretungsrechte des Stadtjugendrings und der in ihm zusammengeschlossenen Jugendverbände durch das Kinder- und Jugendhilferecht nicht hinreichend abgesichert sind und dass Kommunalpolitiker dazu neigen, die Partizipation von Jugendorganisationen zugunsten wichtiger Akteure im informellen Netzwerk der kommunalen Entscheider zu beschneiden.

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Beitrag
Kommunale Jugend(hilfe)politik
deutsche jugend (ISSN 0012-0332), Ausgabe 6, Jahr 2012, Seite 259 - 267

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Titel

Kommunale Jugend(hilfe)politik

Zeitschrift

deutsche jugend (ISSN 0012-0332), Ausgabe 6, Jahr 2012, Seite 259 - 267

DOI

10.3262/DJ1206259

Print ISSN

0012-0332

Verlag

Beltz Juventa

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