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Deutsche Jugend

Kindereigene Interessenvertretung im öffentlich-politischen Raum

Emanzipation der Kinder
Zusammenfassung

Manfred Liebel erkundet in Beitrag, wie und wo Kinder - weitgehend unbeachtet von den öffentlichen Diskursen - sich Teilhabe am gesellschaftlichen Leben erkämpfen und damit ihre Emanzipation betreiben. Der Autor konzentriert sich auf Initiativen jenseits der "institutionalisierten" Kindheit und jenseits von gängigen Beteiligungsformen wie Kinder- und Jugendparlamente. Diese von Kindern autonom und mit Eigensinn entwickelte Praxis ist ein wissenschaftlich bislang wenig erforschtes Feld. Liebel hat sich auf mehreren Kontinenten umgesehen. Zutage kommt eine Fülle von Aktivitäten vor Ort, die sich z.T. zu großflächigen und auch landesweiten Bewegungen entwickelt haben. Immer haben sie einen ganz konkreten Anlass, der zum Teil zu massiv und nachhaltig vorgetragenen Forderungen führt. Einige dieser von Kindern getragenen Bewegungen werden von der Erwachsenenwelt vereinnahmt und zu ihren Zwecken instrumentalisiert. Erstaunlich viele aber wahren ihren Eigensinn und tragen dazu bei, dass Kinder sich emanzipieren.

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Beitrag
Kindereigene Interessenvertretung im öffentlich-politischen Raum
deutsche jugend (ISSN 0012-0332), Ausgabe 01, Jahr 2015, Seite 18 - 27

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Titel

Kindereigene Interessenvertretung im öffentlich-politischen Raum

Zeitschrift

deutsche jugend (ISSN 0012-0332), Ausgabe 01, Jahr 2015, Seite 18 - 27

DOI

10.3262/DJ1501018

Print ISSN

0012-0332

Verlag

Beltz Juventa

Autoren

Manfred Liebel

Schlagworte