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Koopkurrenz in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit. Institutionelle Konkurrenz und/oder Kooperation aus Sicht von Fachkräften

Zusammenfassung

Koopkurrenz, d.h. die Gleichzeitigkeit von Kooperation und Konkurrenz im Handlungsfeld der Offenen Kinder- und Jugendarbeit, ist Thema des zweiten Beitrags. Werner Schönig schließt darin an eine neuere Studie zu Grundfragen der Koopkurrenz in der Sozialwirtschaft an. Diese sei bereits im Sozialgesetzbuch angelegt, argumentiert der Autor. In der Praxis würden Kooperation und Konkurrenz oft als widersprüchlich wahrgenommen, auf Druck von Sozialpolitik und Sozialverwaltung aber durchaus praktiziert. Der Beitrag beleuchtet Koopkurrenz speziell für das Handlungsfeld der Offenen Kinder- und Jugendarbeit aus Sicht von Fachkräften an der Basis. Dabei wird z.B. deutlich, dass Träger einer offenen Jugendeinrichtung im Stadtteilnetzwerk mit anderen Einrichtungen kooperieren, mit denen sie gleichzeitig in Konkurrenz stehen, was z.B. Ausschreibungen, Besucher, Spenden- und Mitarbeiterakquisition betrifft. Die sich in dieser Gemengelage entwickelnde Koopkurrenz ist, was die Offenen Kinder- und Jugendarbeit anbetrifft, sehr oft von Kürzungsvorgaben der Sozialverwaltung getrieben.

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Beitrag
Koopkurrenz in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit. Institutionelle Konkurrenz und/oder Kooperation aus Sicht von Fachkräften
deutsche jugend (ISSN 0012-0332), Ausgabe 10, Jahr 2016, Seite 422 - 432

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Titel

Koopkurrenz in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit. Institutionelle Konkurrenz und/oder Kooperation aus Sicht von Fachkräften

Zeitschrift

deutsche jugend (ISSN 0012-0332), Ausgabe 10, Jahr 2016, Seite 422 - 432

DOI

10.3262/DJ1610422

Print ISSN

0012-0332

Verlag

Beltz Juventa

Autoren

Werner Schönig

Schlagworte