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Deutsche Jugend

Besonderheiten des Spannungsverhältnisses von Nähe und Distanz in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit

Zusammenfassung

Die Autorin befasst sich im ersten Beitrag mit dem Spannungsverhältnis von Nähe und Distanz. Für Beziehungsarbeit in einem Jugendzentrum brauche es Nähe, für professionelles Arbeiten aber auch Distanz, stellt sie fest. In ihrem Beitrag zeigt sie wie sich daraus ein permanenter Balanceakt ergibt. Zuviel Distanz schadet der Arbeit - zu wenig aber auch. Es gelte also, eine Sensibilität gleichzeitig für Nähe und Distanz zu entwickeln, die Fachkräften ein souveränes Handeln ermögliche, statt sie in Angst und Handlungsunsicherheit zu versetzen. Die Autorin stellt dar, welches Potenzial das Jugendzentrum als eine sozialpädagogische Arena für die Beziehungsgestaltung bietet und wie durch Sprache -z. B. die Begrüßungsweisen - Zugehörigkeit signalisiert wird. Sie sieht das Jugendzentrum als einen diffusen Beziehungsraum, in dem es bei den Jugendlichen zu Übertragungen familiärer Beziehungsprobleme auf die pädagogischen Fachkräfte kommen kann. Die Autorin weist außerdem darauf hin, dass Beziehungen im Jugendzentrum der Offenheit der Einrichtung wegen prinzipiell diskontinuierlich sind. Sie erörtert, unter welchen Voraussetzungen es in diesem Setting zu sozialpädagogischen Arbeitsbeziehungen, aber auch zum Erproben sexualisierter Umgangsformen kommen kann. Zum Schluss betrachtet die Autorin das besondere Verhältnis von Ehren- und Hauptamtlichen im Jugendhaus.

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Beitrag
Besonderheiten des Spannungsverhältnisses von Nähe und Distanz in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit
deutsche jugend (ISSN 0012-0332), Ausgabe 09, Jahr 2018, Seite 367 - 374

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Titel

Besonderheiten des Spannungsverhältnisses von Nähe und Distanz in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit

Zeitschrift

deutsche jugend (ISSN 0012-0332), Ausgabe 09, Jahr 2018, Seite 367 - 374

DOI

10.3262/DJ1809367

Print ISSN

0012-0332

Verlag

Beltz Juventa

Autoren

Melissa Leck

Schlagworte