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Das "Thüringer Modell" Zur Beteiligung von DDR-Heimkindern an der Aufarbeitung ihres erfahrenen Unrechts

Zusammenfassung

Der Artikel greift die Diskussion um die ehemaligen Heimkinder in der DDR auf. Die Autorin kritisiert, dass man für die Gleichstellung von DDR-Heimkindern auf keine ausreichende wissenschaftliche (auch rechtlich abgesicherte) Basis - im Vergleich zur Aufarbeitung der BRD-Jugendhilfe - zurückgreifen kann. Dieses Defizit liegt aus ihrer Sicht nicht nur in der Kürze der Zeit seit der deutschen Vereinigung begründet, sondern in der nach wie vor strukturellen Marginalität, die ostdeutsche Themen in der Forschung einnehmen. Weiterhin schildert sie die Arbeit des "Thüringer Runden Tisches" und den dortigen Weg, Vor diesem Hintergrund an der Aufarbeitung zu beteiligen. Die Autorin ist Angehörige der AG "Aufarbeitung" innerhalb des Arbeitskreises "Misshandlung/Kindesmissbrauch in ehemaligen DDR-Kinderheimen und Jugendwerkhöfen" Thüringen. Der Beitrag entstand mit kritischer Sichtung weiterer Mitglieder der AG, insbesondere Herrn Manfred May (Berater für Betroffene/Opfer der DDR-Jugendhilfe beim Caritas-Verband) sowie Dr. Ruth Ebbinghaus (Psychotherapeutin und Gutachterin in zahlreichen Anträgen auf Rehabilitation ehemaliger DDR-Heimkinder, AG-Vorsitzende). -- --

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Beitrag
Das "Thüringer Modell" Zur Beteiligung von DDR-Heimkindern an der Aufarbeitung ihres erfahrenen Unrechts
Forum Erziehungshilfen (ISSN 0947-8957), Ausgabe 5, Jahr 2011, Seite 275 - 277

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Titel

Das "Thüringer Modell" Zur Beteiligung von DDR-Heimkindern an der Aufarbeitung ihres erfahrenen Unrechts

Zeitschrift

Forum Erziehungshilfen (ISSN 0947-8957), Ausgabe 5, Jahr 2011, Seite 275 - 277

DOI

10.3262/FOE1105275

Print ISSN

0947-8957

Verlag

Beltz Juventa

Autoren

Birgit Bütow

Schlagworte