Migration und Soziale Arbeit

Auflösung oder Persistenz ethnischer Unterschiede?

Empirische Befunde zur Integration von Jugendlichen der dritten Einwanderergeneration
Zusammenfassung

In Anbetracht der hohen aktuellen Zuwanderungszahlen, der Tatsache, dass schon jetzt etwa jede bzw. jeder Fünfte in Deutschland einen Migrationshintergrund besitzt und vor dem Hintergrund der vielfach diagnostizierten Ungleichheiten zwischen Deutschen und Zugewanderten stellen die langfristigen Integrationsperspektiven von Migrantinnen und Migranten ein hochrelevantes Thema für die sozialwissenschaftliche Forschung dar. Der Beitrag stellt einige Befunde zur sozialen Integration der dritten Einwanderergeneration vor und stützt sich dafür auf repräsentative Umfragedaten von Jugendlichen. Dabei werden Personen der ersten und zweiten Einwanderergeneration, aber auch die sogenannten autochthonen Deutschen als Vergleichsgruppen herangezogen. Bei diesem Vergleich steht in Anlehnung an die Assimilationstheorie die Überlegung im Hintergrund, dass es über mehrere Einwanderergenerationen hinweg zu einer Angleichung der Lebensführung, der sozialen Partizipation und der Einstellungen und Werte an die in der jeweiligen Gesellschaft dominanten Muster kommt.
Stichworte: Dritte Generation, Assimilationstheorie, intergenerationale Perspektive

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Beitrag
Auflösung oder Persistenz ethnischer Unterschiede?
Migration und Soziale Arbeit (ISSN 1432-6000), Ausgabe 02, Jahr 2017, Seite 126 - 132

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Titel

Auflösung oder Persistenz ethnischer Unterschiede?

Zeitschrift

Migration und Soziale Arbeit (ISSN 1432-6000), Ausgabe 02, Jahr 2017, Seite 126 - 132

DOI

10.3262/MIG1702126

Print ISSN

1432-6000

Verlag

Beltz Juventa

Autoren

Michael Mutz / Silke Hans

Schlagworte